Deutlich schneller als erwartet kommen die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet „Hinterwieden II“ voran. Mit der 700.000-Euro-Maßnahme zur Verlegung von Kanal, Wasser- und Versorgungsleitungen sowie dem Bau der Erschließungsstraße ist die Baufirma bereits jetzt so weit, wie es eigentlich fürs Jahresende geplant war.

Marktstein der Wohnbebauung

Ortsbaumeister Martin Kohler geht davon aus, dass die Tragschicht der Erschließungsstraße noch 2020 aufgebracht werden kann.“ Es ist eine tolle Baustelle“, sagt er zu dem wichtigen Projekt, das einen wichtigen Markstein für die Zukunft der Immendinger Wohnbebauung setzen soll.

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Obwohl man jetzt mit der Maßnahme dem Bauzeitenplan voraus ist, denkt er, dass es am Ende beim geplanten Fertigstellungstermin im Frühjahr 2021 bleiben wird: „Im Tiefbau kann man nie genau sagen, wie es läuft. Vielmehr hängt die Entwicklung wesentlich davon ab, wie die Witterung im Winter sein wird.“

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Für den Bau des Feuerwehrhauses, das mit der neuen Straße ebenfalls erschlossen wird, laufen derzeit nach Auskunft von Bürgermeister Stärk die Detailplanungen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Beim Baugebiet „Hinterwieden II“ sieht das Konzept des Projektentwicklers Adventus auf 12219 Quadratmetern den Bau von zehn dreieinhalbgeschossigen Mehrfamilienhäusern mit 112 Wohneinheiten vor. Insgesamt sollen knapp 10000 Quadratmeter Wohnraum entstehen.

25 oberirdische Parkplätze

Die Erschließung des neuen Quartiers erfolgt hauptsächlich über die Max-Eyth-Straße. Dort befindet sich auch die Zufahrt zu der Tiefgarage mit 204 Stellplätzen plus Fahrradstellplätzen. Innerhalb des Wohngebiets gibt es 25 oberirdische Parkplätze für Anlieferer oder Besucher. Vorgesehen sind außerdem drei Spielplätze oder Grünflächen.