Sehr großes Besucherinteresse gefunden hat die erste Immendinger Tischmesse, die der Bund der Selbständigen am Sonntag in der Donauhalle veranstaltete. Eine Vielzahl einheimischer und auswärtiger Besucher nutzte die Gelegenheit, sich an den jeweils nur aus einem einzigen Tisch bestehenden Ständen der 36 Aussteller aus Gewerbe, Handwerk, Handel und Dienstleistung zu informieren. Für die mitwirkenden Unternehmen bestand die Möglichkeit, sich in kompakter Form vorzustellen und Kontakte zu Kunden zu knüpfen. Eines der Ziele der Tischmesse ist es, die Zeit zwischen zwei großen Gewerbeausstellungen zu überbrücken. Nach dem Erfolg der ersten Messe wird überlegt, sie im festen Rhythmus im Terminkalender zu etablieren.

  • Kreative Präsentation: Bei der Eröffnung der Premierenveranstaltung freute sich BdS-Vorsitzender Martin Betsche, dass es gelungen war, schon im ersten Anlauf 36 Aussteller für die Immendinger Tischmesse zu gewinnen. Man wolle versuchen, die Messe, die einfacher zu organisieren sei als die großen Gewerbeschauen, in der Region zu etablieren, so Betsche. "Hier präsentieren sich Mitglieder des Bundes der Selbständigen, aber auch externe Aussteller, betonte der BdS-Chef. Sein Lob galt der großen Kreativität, mit der sich die Unternehmen auf der Fläche von nur einem Tisch vorstellen. "Das ist vielleicht an Ansporn auch für andere Betriebe, bei der nächsten Tischmesse mitzuwirken," meinte Betsche und erklärte, man wolle versuchen, den Messetermin mit einem Abstand von zwei bis vier Jahren in Immendingen beizubehalten.
Gut ist die Besucherresonanz bei der ersten Immendinger Tischmesse. Die 36 Teilnehmer präsentieren ihre Betriebe auf jeweils nur der Fläche eines Tisches.
Gut ist die Besucherresonanz bei der ersten Immendinger Tischmesse. Die 36 Teilnehmer präsentieren ihre Betriebe auf jeweils nur der Fläche eines Tisches.
  • Erwartungen übertroffen: Vom großen Engagement der 36 teilnehmenden Firmen zeigte sich Bürgermeister Markus Hugger in seiner Eröffnungsrede überrascht: "Ich war noch nie auf einer Tischmesse und muss sagen, was hier geboten wird, übertrifft alle meine persönlichen Erwartungen." Mit einer solchen Veranstaltung werde einmal mehr dokumentiert, dass Immendingen ein sehr erfolgreicher Wirtschaftsstandort ist. Am Beispiel des Gewerbegebiets zwischen Immendingen und Zimmern, wo derzeit neben Edeka und "dm" ein neuer Modemarkt entsteht, ein Multifunktions-Bürogebäude erstellt wird und demnächst auch das Hotel geplant ist, wies Hugger auf die hohe Dynamik in Sachen wirtschaftliche Entwicklung hin. Dem Bund der Selbständigen, dem die Gemeinde auch als Mitglied angehört, dankte er für die Organisation der Tischmesse und das alljährliche Engagement beim Ausrichten des Weihnachtsmarkts.
Immendinger Wappen als Mosaik – Fliesenlegermeister Niklas Graf zeigt sein Können.
Immendinger Wappen als Mosaik – Fliesenlegermeister Niklas Graf zeigt sein Können.
  • Großer Besucherstrom: Schon gleich nach der Eröffnung am späten Vormittag begannen die Besucher durch die Tischreihen zu strömen und der Andrang hielt den ganzen Nachmittag über an, so dass die Messeteilnehmer am Abend eine gute Bilanz ziehen konnten. Gut angenommen wurde auch das Bewirtungsangebot mit Mittagessen sowie mit vom Landfrauenverein Ippingen/Zimmern angebotenen Getränken, Kaffee und Kuchen.
  • Neue Messeform: Bei der ersten Immendinger Tischmesse konnten die Teilnehmer jeweils auf einem Tisch direkte und kompakte Informationen über ihren Betrieb bieten, für ihre Firma entsprechend werben und persönliche Kontakte zu den zahlreichen Messebesuchern knüpfen. Die Teilnehmer präsentierten ihren Betrieb damit nur auf einer Fläche von 180 auf 60 Zentimetern. Ergänzend wurde noch mit Stellwänden und Roll-Ups hinter den Tischen gearbeitet. Die Tische der 36 Mitwirkenden wurden in einer doppelten U-Form aufgestellt, so dass die Besucher an den Reihen entlanggehen und sich über die Betriebe informieren konnten.