Das 17. Schlossfest 2020 kommt definitiv. Darüber waren sich die Vertreter der teilnehmenden Vereine und Bürgermeister Markus Hugger bei der Nachbesprechung zur zurückliegenden größten Veranstaltung in der Gemeinde einig. Insgesamt wurde ein positives Fazit zum diesjährigen Fest gezogen, wenn auch der Festbetrieb am Freitagabend unter dem gefühlt einzigen verregneten Wochenendstart des Sommers 2018 sehr gelitten hat. In zwei Jahren werden voraussichtlich wieder alle Vereine wie bisher dabei sein und man hofft auf die eine oder andere neue Gruppierung, die ihren Hut in den Ring wirft. Ein allgemein bekundetes Problem ist aber der zunehmende Mangel an freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern bei der Arbeit in den Lauben und Ständen.

  • Gute Außendarstellung: "Alles in allem war das 16. Schlossfest trotz des Wetterpechs ein gelungenes Fest und für die Außendarstellung der Gemeinde Immendingen ein Erfolg", bilanzierte Bürgermeister Markus Hugger vor den zu Abschlussbesprechung erschienenen Vereinsvertretern. Nach dem stark verregneten Freitagabend hätten der Samstag und Sonntag wieder etwas versöhnlich gestimmt. Sicherlich könne man über den Festtermin Anfang September diskutieren, aber zu anderen Zeitpunkten könnte das Wetter auch schlecht sein und man kollidiere teils mit Großveranstaltungen in der Nachbarschaft. Auf jeden Fall beurteilte Hugger das Schlossfest als wichtiges Aushängeschild, in das die Gemeinde auch im Interesse ihrer Bürger alle zwei Jahre 20 000 bis 25 000 Euro investiere.
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  • Offen für Neues: Was den Festablauf anging, bedankte sich Hugger bei Franz Dreyer für das Verfassen der Szenen des historischen Spiels am Freitagabend. Er ließ es offen, ob das 17. Schlossfest wieder in dieser Manier starten wird, oder man sich künftig für eine neue Form der Eröffnung entscheidet. Der seit einiger Zeit mitwirkende Vergnügungspark sei eine Bereicherung, meinte der Bürgermeister. Er bedauerte zwar, dass sich der Platz mit den Fahrgeschäften dieses Mal nicht stärker in Richtung Schloss geöffnet hat, betonte jedoch, "die Wagenburg" habe sich aus Platzgründen nicht vermeiden lassen. Hugger zeigte sich für neue Ideen und vor allem für neue Teilnehmer beim Schlossfest 2020 offen. Dabei appellierte er speziell auch an Vereine der Ortsteile. Wer einen Stand nicht allein betreiben wolle, könne vielleicht mit einem anderen Verein kooperieren, riet Hauptamtsleiter Manuel Stärk.
  • Vereine zufrieden: Für die Narrenzunft und die Gemeindemusikkapelle erklärten Peter Grieninger und Christian Schol, dass das Schlossfest zufriedenstellend verlaufen sei. Eduard Frank vom Sportverein 1920 TuS bedauerte Einbußen bei der verregneten Open-Air-Disco am Freitag. "Das konnten wir am Samstag nicht mehr einholen, zumal immer noch Rundenspiele anstehen an den Schlossfest-Wochenenden," sagte er. Alles in allem positiv äußerten sich auch die Vertreter der Zimmerer Teufel, des Angelvereins und des Kegelsportclubs. Ihre erneute Zusage für die Teilnahme am 17. Schlossfest hatten im Vorfeld des Treffens der Akkordeonverein, der Hattinger Sportverein und der Bezirksimkerverein gegeben. Man war sich einig, dass die Teilnehmerzahl möglichst nicht unter die diesjährige von 14 Vereinen sinken sollte.
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  • Wieder Lichterketten: Zu den Anregungen der Vereinsvertreter gehörten eine bessere Parkplatzregelung oberhalb der Donauhalle, das längere Abwarten mit dem Aufbau der beiden Festtore für die bessere Einfahrt zum Aufbau und das erneute Anbringen von Lichterketten im Festbereich, vor allem bei der Jahnstraße.