Nach dem kräftezehrenden Gang hoch zum Zimmerer Friedhof besteht für die Besucher nun die Möglichkeit auf einer weiteren Bank sich auszuruhen. Insbesondere ältere Friedhofsbesucher werden dies zu schätzen wissen. Das Zimmerer Chörle, der Musikverein und das First Ukulele Orchestra haben die Ruhebank gestiftet. Die Bank steht im Nahbereich des für die Erdurnengräber ausgewiesenen Bereiches. Durch Ortsvorsteher Günter Heizmann veranlasst, hat die Gemeinde den Platz zur Aufstellung der Bank befestigt. Der exponierte Standort ermöglicht nicht nur den Blick auf die Gräber, sondern darüber hinaus auch eine Aussicht auf den Ort und weit in das Donautal.

Josef Hofmann, Vorsitzender des Zimmerer Chörles, Wolfgang Wieser, Vorsitzender des Musikvereins und Peter Sapski, musikalischer Leiter des Ukulele Orchesters, haben die Bank ihrer Bestimmung übergeben. Die Spende geht zurück auf das in der Pfarrkirche St. Gallus von der Bläserjugend, dem Ukulele-Orchester und dem Zimmerer Chörle veranstaltete Konzert. Für die gut besuchte Veranstaltung wurde kein Eintritt erhoben. "Spenden für ein Projekt zugunsten der Gemeinde waren jedoch erwünscht", informierte Wolfgang Wieser. Aus dem zusammen gekommenen Betrag konnte die Bank angeschafft werden, was unter der Federführung des Zimmerer Chörles erfolgte, das längst Teil der Zimmerer Dorfgemeinschaft ist.

Mit einer beeindruckenden geistlichen Abendmusik konnte die Gesangsgruppe im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Seit 14 Jahren ist Pastoralreferent Josef Hofmann als Leiter Garant für den Erfolg des Chörles. Ursprünglich vorwiegend zur Umrahmung von Gottesdiensten gegründet, hat das Chörle neben der Freude am Singen inzwischen als weitere Grundausrichtung die Pflege der Gemeinschaft. Gesungen wird nicht nur zur Ehre Gottes. Die Sängerinnen und Sänger bereichern auch weltliche Veranstaltungen.

Probe ist jeden Donnerstagabend. Weitere Sängerinnen und Sänger sind willkommen. Wer Spaß am Singen hat, kann gerne zur Probe kommen und sich der Gruppe anschließen.