Die 388 Schüler am Immendinger Schulverbund Reischach-Real- und Werkrealschule sind gut ins neue Schuljahr gestartet. Am Donnerstagnachmittag wurden zwei neue fünfte Klassen der Realschule und eine neue Werkrealschulklasse eingeschult. Insgesamt 56 neue Fünftklässler aus Immendingen, Zimmern, Hattingen, Ippingen, Mauenheim, Geisingen, Kirchen-Hausen, Aulfingen und Leipferdingen besuchen die Reischachschule im neuen Schuljahr 2019/20. An der Realschule werden 272 Jugendliche, an der Werkrealschule 116 Schüler unterrichtet. 30 Lehrkräfte sichern den Pflichtunterricht für sämtliche Schüler beider Schulen. Für vier Abgänge hat der Immendinger Schulverbund vier neue Lehrerinnen erhalten.

  • Unterrichtsversorgung gut: Schulleiterin Gabrijela Sulc freute sich im Gespräch mit dem SÜDKURIER darüber, dass im neuen Schuljahr die Lehrerversorgung so gut ist, dass alle Klassen beider Schulen die Pflichtstunden erhalten können. Leider lasse es die Personaldecke mit 30 Lehrern nicht zu, wie bisher zusätzliche Arbeitsgemeinschaften anzubieten. Immerhin erhielt die Schule für Lehrer, die sie verlassen hatten, wieder vier neue Lehrkräfte und zwar Marianne Markwart, Mona Metzger, Janina Heizler und Susen Seiderer. Besonders froh war Gabrijela Sulc, dass zumindest das Angebot der Hausaufgabenbetreuung für alle Schüler aufrecht erhalten werden kann. Die Betreuung findet täglich von 12.45 bis 14.15 Uhr statt und werde stets sehr stark nachgefragt.
  • Berufsorientierung im Schulprofil: Was das Schulprofil der Reischach-Realschule angeht, betonte Gabrijela Sulc, dass hier die Berufsorientierung und die Persönlichkeitsentwicklung die beiden wichtigsten Säulen seien. Eine große Herausforderung bilde im neuen Schuljahr 2019/20 die Vorbereitung der Abschlussschüler auf die Neuerungen bei den Prüfungen der Werkreal- und Realschulen. Sulc: „Die Realschüler müssen ab der Prüfung 2021 eine Projektarbeit im Fach WBS (Wirtschaft, Berufsorientierung, Studienorientierung) abgeben. Darauf bereiten wir die jetzigen Neuntklässler bereits vor.“ Für die Werkrealschüler gebe es diesen Prüfungsbaustein sogar schon ab 2020, so dass es auch hier gelte, die Neuntklässler zu präparieren. Neu ist ab dem aktuellen Schuljahr, dass die Schüler sowohl im Fach Musik als auch Bildende Kunst unterrichtet werden.
  • Digitalisierung ist Thema: Das Kollegium habe sich bei seinem Pädagogischen Tag auf die Entwicklung differenzierter Lernangebote sowie mit dem Medienentwicklungsplan für die fortgeschrittene Digitalisierung in der Schule befasst, so Sulc. Hinsichtlich der Digitalsierung sei dies Voraussetzung fürs Beantragen von Fördergeldern.
  • Feier für Fünftklässler: „Legt los, lernt miteinander, habt gute Freunde, verbringt eine gute Schulzeit!“ Diese Wünsche gab Schulleiterin Gabrijela Sulc den Fünftklässlern der Realschule und Werkrealschule nach einer gelungenen Aufnahmefeier am Donnerstagnachmittag mit auf den Weg. Die sechsten Klassen hatten in der Kürze der Zeit ein 45-minütiges Programm mit Präsentation, Gedichten und Tänzen für ihre Nachfolgeklassen einstudiert. Danach gingen die Klasse 5a mit 21 Schülern und Klassenlehrerin Kathrin Wagner, die Klasse 5b mit 18 Schülern und Klassenlehrerin Katja Greiffenberg sowie die Werkrealschulklasse 5c mit Klassenlehrerin Susen Seiderer in ihre neuen Klassenräume.