Mit einem Treffen von Schülern aus vier Nationen in Immendingen wurde das Schulprojekt "Erasmus+ – My financial future in my own hands" fortgesetzt. Nach dem letzten Austausch im November 2018 in Zagreb kamen die Gäste aus Schweden, Kroatien und Italien nun an die Reischach-Realschule mit Werkrealschule.

"Erasmus+" ist ein Förderprojekt der Europäischen Union zur Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Bereits im Frühjahr 2018 tauschten sich Lehrer verschiedener europäischer Schulen auf Bildungsplattformen im Internet über mögliche Themen aus. Man einigte sich auf eine Projektarbeit, in der die Teilnehmer die Grundlagen des Umgangs mit Finanzen erlernen sollten.

Gemeinsam mit ihren betreuenden Lehrkräften Matthias Zimmerlin und Lisa Pillat hatte die deutsche Schülergruppe für den Besuch in Immendingen ein attraktives Programm vorbereitet. Nach dem Begrüßungsabend im Schützenhaus informierten die verschiedenen Schulen bei einem Präsentationsvormittag an der Reischachschule ihre Partnerschulen auf Englisch über das Steuersystem ihres Landes.

Weiter standen Workshops und Ausflüge auf dem Plan. So diskutierten die Teilnehmer beispielsweise, wie sie sich selbst in einem Vorstellungsgespräch richtig darstellen und welche Kompetenzen und Eigenschaften es braucht, um im späteren Beruf und im Kontakt mit Menschen erfolgreich und selbstsicher aufzutreten.

Nach einem Besuch des archäologischen Landesmuseums in Konstanz hatten Schüler und Lehrer Zeit, die Stadt zu erkunden. Am Folgetag besuchte die Gruppe drei Impulsvorträge bei der International Watch Company (IWC) in Schaffhausen und die Rheinfälle.

Den Abschluss fand diese intensive Zeit in der Schule, wo die Inhalte der gemeinsamen Woche in Form eines Quiz nochmals in Erinnerung gerufen wurden. Am Abend hatte die deutsche Gruppe einen Abschied in den Räumen der Schule organisiert.

Der Abschied am letzten Tag fiel vielen Schülern schwer, jedoch wurden gute Kontakte geknüpft und einige der Teilnehmer werden sich beim nächsten Austausch im Herbst in Stockholm wiedersehen.

Alle waren sich einig, dass die Woche für alle gewinnbringend war und ein internationaler Austausch ein wichtiger Teil schulischer Bildung ist. Ein besonderes Augenmerk liegt nun auf der Nachbereitung sowie der Vorbereitung für den nächsten Austausch innerhalb dieses zweijährigen EU-Projekts.