Einstimmig wiedergewählt worden ist bei der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrats Ippingen am Mittwochabend der bisherige Ortsvorsteher Christian Butschle. Das Gremium bestätigte den 47-jährigen Bauamtsleiter mit sechs Stimmen in geheimer Wahl. Zu Butschles Stellvertreter wurde Ortschaftsrat Berthold Wenzler gewählt.

Zu Beginn der Sitzung, die von einer Anzahl Zuhörer verfolgt wurde, verpflichtete Ortsvorsteher Butschle die neu gewählten Ortschaftsräte. Dem neuen Gremium gehören folgende sechs Mitglieder an, die bereits im bisherigen Ortschaftsrat saßen: Berthold Wenzler (212 Stimmen), Christian Butschle (204 Stimmen), Mathias Zeller (203 Stimmen), Zita Merz (200 Stimmen), Manfred Butschle (186 Stimmen) und Patrick Mink (175 Stimmen). Die Räte sprachen die Verpflichtungsformel und wurden von Butschle per Handschlag in ihr Amt eingesetzt.

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Die Wahlen zum Ortsvorsteher und seinem Stellvertreter, die als Vorschlag an den Gemeinderat gelten, leitete Bürgermeister-Stellvertreter Harald Jochum. Auf Wunsch des Ortschaftsrats fanden die Wahlen in geheimer Form statt. Als Ortsvorsteher wurde Christian Butschle vorgeschlagen und erhielt die Stimmen aller sechs Gremiumsmitglieder. Für die Aufgabe des Stellvertreters gab es den Vorschlag Berthold Wenzler. Auch seine Wahl erfolgte einstimmig. Zum Schriftführer bestimmte der Ortschaftsrat in offener Wahl Mathias Zeller.

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Christian Butschle dankte den Ortschaftsräten für ihre bisherige Arbeit und den Bürgern für ihr Vertrauen bei der Kommunalwahl. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren versucht, alles Menschenmögliche für Ippingen auf die Beine zu stellen“, hob er in seinem Rückblick hervor. Neben der Sanierung einzelner Straßen- und Feldwegstücke bildete die Komplettmaßnahme Kanal, Wasserleitungen und Straßenbau an der Straße Hofstatt eines der größten Tiefbauprojekte. Eine Reihe von Verbesserungen gab es auf dem Friedhof, bei der Lindenberghalle mit dem Kauf einer Spülmaschine oder bei der Grünpflege im Ort. Als besonders wichtig hob Butschle die Vorbereitungen für das neue Ippinger Baugebiet „Dietrain 2“ hervor. Er hoffe, dass 2020 mit der Erschließung des Gebiets begonnen werden könne. Ein anstehendes Projekt sei die Sanierung der 60 Jahre alten Toilettenanlage der Lindenberghalle.