Sowohl in Hintschingen, als auch in Zimmern, stand der Sonntag im Zeichen des Kirchenfestes. In beiden Orten lebten damit alte Traditionen auf.

In Hintschingen feierte die Dorfgemeinschaft den „Wendel“ , das Fest des Kirchenpatrons, wie die traditionsreiche Veranstaltung im Volksmund seit langem genannt wird. Zum Auftakt gab es in der St. Wendelinskapelle, dem örtlichen Gotteshaus, ein feierlicher Festgottesdienst mit Pfarrer Adolf Buhl. Zur weltlichen Feier, veranstaltet vom Narrenverein, ging es anschließend in die Schöntalhalle. Ortsvorsteherin Marlies Aschmann freute sich in ihrer Begrüßungsansprache über den guten Besuch. Das gemütliche Beisammensein bereicherte die vom Musikverein Zimmerholz zum Frühschoppen gebotene zünftige Blasmusik. Zum Mittagstisch war insbesondere das Wildragout gefragt. Starken Zuspruch fand auch die eingerichtete Kaffeebar mit Torten und Kuchen.

Mit einem geradezu unerschöpflichen Repertoire an bekannten Volksweisen nahm am Nachmittag das Duo Charly und Hubert (Karlheinz Staub und Hubert Sieczkowski) die wohl gelaunten Festgäste mit. Am Nachmittag gab es zugleich eine Referenz an die Seniorinnen und Senioren des Ortes. Bewirtet vom Narrenverein, erlebten diese ab 60 Jahren einen schönen Altennachmittag.

Auch in Zimmern vereinte das von Pfarrer Axel Maier in der Dorfkirche zelebrierte Hochamt die Gläubigen zum Patrozinium. In seiner tiefsinnigen Predigt erinnerte er an das segensreiche Wirken des Kirchenpatrons St. Gallus. Als Glaubensbote verkündigte der aus Irland kommende Missionar den christlichen Glauben. Im Anschluss an den gut besuchten Gottesdienst hatte das Gemeindeteam zur weltlichen Feier in das Pfarrheim eingeladen.

Bei Kaffee mit Zopf, Würstchen mit Kartoffelsalat und Getränken, bewirtete das Gemeindeteam die Besucher, was großen Anklang fand. Zum Nachtisch war eine fröhliche Singrunde vorgesehen. Mit Begegnung, Austausch und Gesprächen konnten beim Kirchenfest in Zimmern ebenfalls schöne Stunden erlebt werden.