Auch in der Ferienzeit bot der Immendinger Schwarzwaldverein den Wanderfreunden ein attraktives Programm. Die leicht zu bewältigenden Veranstaltungen, mit denen gerade auch „ältere“ Mitglieder angesprochen wurden, gaben auch den daheim Gebliebenen interessante Erlebnisse.

Dieter Vogler führte die Teilnehmer in einer gemütlichen Rundwanderung auf dem Heuberg vom Parkplatz auf dem Risiberg über einen Lehrpfad zur ehemaligen Wallenburg und der Burgruine Altrietheim. Bei den hochsommerlichen Temperaturen spendeten die hohen Bäume entlang des Wanderwegs angenehmen Schatten.

Großes Interesse fand auch die Wanderung zu dem bei Kirchzarten gelegenen Tarodunum. Zur Freude der Teilnehmer hatte Wanderführerin Ulrike Saile beim Treffpunkt am Bahnhof Himmelreich einen stärkenden Begrüßungstrunk vorbereitet. Nach einer Einführung in die Geschichte der keltischen Schutz- und Fliehburg gab es bei dem Rundgang interessante Erläuterungen zu der auf das zweite Jahrhundert vor Christus zurückgehenden Anlage und Siedlung, die von Handel und Handwerk geprägt war. Ein gemütlicher Abschluss im Biergarten des Hofgutes Himmelreich stärkte die Teilnehmer für die Heimfahrt.

Am letzten Tag der inzwischen abgeschlossenen Baustellenführungen nutzte der Schwarzwaldverein die Gelegenheit zur Information über den Baufortschritt am Daimler Prüf- und Technologiezentrum. Die exzellente Führung hinterließ bei den Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck über das Ausmaß der größten Erdbaustelle Europas.

Als weiterer Höhepunkt erwies sich die Besichtigung des Schwarzwälder Skimuseums in Hinterzarten, vortrefflich von Irmgard und Günther Pfanzelt organisiert. Neben vielem anderem erzählten die bewunderten Trophäen, Fotografien und die originalen Skier von der einzigartigen Sportlaufbahn des Qlympiasiegers Georg Thoma.

Weiter geht es im Programm am 9. September mit der Wanderung ins Krebsbachtal mit Bürgermeister Markus Hugger.