Nicht wie üblich bei der Weihnachtsfeier, sondern am Ostersonntag gab es dieses Mal in Aulfingen die beliebte Theateraufführung in der Festhalle. Wegen eines Trauerfalles musste die Aufführung verschoben werden. Nach der Vorführung für die Kinder und die Senioren am Nachmittag erwies sich die Darbietung am Abend als Treff der Dorfgemeinschaft und eine Vielzahl von Theaterfreunden.

Die Schauspieler des Sportvereins Aulfingen, der diesmal turnusgemäß an der Reihe war, begeisterten das erwartungsfrohe Publikum mit dem Schwank in drei Akten "Auf geht´s zur Schatzsuche" mit geradezu leidenschaftlicher Spielfreude und permanenten Angriffen auf die Lachmuskeln. Sowohl, was die Auswahl des Stückes als auch die Rollenbesetzung betraf, hatten die Regisseure Manfred Weiler und Andreas Burgert eine gute Wahl getroffen. Die talentierten Laienschauspieler setzten die Komödie mit toller Darstellungskraft sowie eindrucksvoller Mimik so richtig in Szene und erhielten dafür tosenden Applaus.

Das humorvolle Stück handelte von den zwei Brüdern Herbert und Bernhard, die nebeneinander wohnen und den elterlichen Hof gemeinsam bewirtschaften müssen, wie es die verstorbene Mutter in ihrem Testament hinterließ. Sie hatte zudem verfügte, dass beim Verzicht einer Familie die andere alles erben würde. Dies kam allerdings für die rachgierigen und tyrannischen Ehefrauen Helene und Anneliese überhaupt nicht in Frage. Sie kümmern sich hauptsächlich um den Hof und verteilen die Arbeit reichlich an die Männer und die einfältige Magd Heidi. Auch Opa Fritz, der ein großes Vermögen besitzt, bekommt die Tyrannei zu spüren. Von seinem Vermögen wissen jedoch nur sein alter Freund Ewald und Enkel Florian, sonst würde er das Geld an die gierigen Schwiegertöchter verlieren. Als es ihm zu bunt wird, verpasst er zusammen mit Ewald, Florian und der Enkelin Yolanda diesen einen gehörigen Denkzettel. Das Stück wurde auf die Bühne gebracht von Christine Wullich, Rebecca Straub, Carolin Edele, Ilona, Nikolaus und Mario Heizmann, Harald Beuerer, Jens Amma und Alfred Meßmer.