In und um die Alpenblickhalle wurde am Wochenende wieder die Faszination Goldwing erlebbar: Die Goldwing-Freunde Hegau-Bodensee veranstalteten ihr 19. Treffen. Bei dem großen Erfolg kommen sie in zwei Jahren gerne wieder. 143 Maschinen aus 21 Vereinen aus ganz Deutschland, Polen, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Frankreich waren zu dem Mekka der Motorradfreunde gekommen. Sie nahmen insgesamt 21 935 Anfahrt-Kilometer auf sich.

Die Honda Goldwing ist ein schweres, seit 1988 auch mit einem flüsterleisen, sechszylindrigen, wassergekühlten Boxer-Motor ausgestattetes Reisemotorrad. Nicht im Vordergrund steht die Geschwindigkeit. "Vielmehr lautet das Motto reisen statt rasen", wie der zweite Vorsitzende Marc Wünderling betonte. Die Sicherheit wird bei den teuren Maschinen groß geschrieben. Entsprechend dem Motto war auch das Programm des Treffens ausgerichtet: Alte Freunde treffen, neue kennen lernen, gemütliches Beisammensein, sich auszutauschen, eine gemeinsame Ausfahrt in die Region unternehmen, oder die Fahrkünste bei der Challenge beweisen und abends bei Livemusik eine lauen Sommerabend genießen. Ein grandioses Erlebnis bildete die Lichterfahrt. Auf dem Platz gab es auch einen Motorradgottesdienst mit einem Pfarrer, der auch mit dem Motorrad unterwegs ist. Begeistert war auch die Bevölkerung von dem Motorrad-Festival. Gerne genutzt wurde die Möglichkeit, mit den brandneuen Goldwings eine Probefahrt zu unternehmen.

Zur Siegerehrung erwiesen auch Bürgermeister Markus Hugger und Ortsvorsteher Michael Ilg dem Treffen ihre Referenz. Sie waren begeistert von den heißen Öfen. Pokale erhielten für die weiteste Anfahrt Männer Solo sowie Frauen und Trike: Fritz Detlef und Carmen Jakob aus Limberg mit 852 Kilometer, das weiteste Gespann: Jo Merx aus Hulsberg/Holland mit 906 Kilometer, Othmar Geiger aus Österreich mit 79 Jahren als ältester Teilnehmer und die GWRRA aus der Schweiz als größter Club. Für einen guten Zweck überreichte Vorsitzender Werner Biehl Hugger eine Spende von 200 Euro.