Die Sanierung der Laufbahn der Leichtathletikanlage auf dem Talmannsberg kann erst im Frühjahr 2020 ausgeführt werden. Darüber informierte Bürgermeister Markus Hugger den Gemeinderat. Ursprünglich hatte man versuchen wollen, das 140 000-Euro-Projekt noch im Oktober zu beginnen. Weil die Arbeiten nur bei wärmeren Temperaturen möglich sind, wird die Maßnahme nun aber in Abstimmung mit den Leichtathleten des Turnvereins auf das kommende Jahr verschoben.

Ein weiterer Grund für die Verschiebung sei das gut gefüllte Auftragsbuch der mit der Sanierung beauftragten Firma Polytan in Burgheim, erklärte Ortsbaumeister Martin Kohler. Man wolle nicht riskieren, mit den Bauarbeiten noch in diesem Jahr anzufangen und dann womöglich in den Winter zu kommen. Auch die Leichtathleten des Turnvereins, die in die Vorgespräche einbezogen wurden, hielten es für sinnvoller, die Maßnahme im Frühjahr durchzuführen.

Die Laufbahnsanierung ist das vordringlichere Projekt eines Ausbaupakets, das der Gemeinderat für die Leichtathletikanlage Talmannsberg geschnürt hat. Bürgermeister Markus Hugger hatte immer wieder betont, dass die Sanierung unerlässlich für den Erhalt der von der Bundeswehr übernommenen Sportanlage sei. Diese wird nicht nur von den Leichtathleten des Turnvereins benutzt, sondern dient auch dem Schulsport. Die Arbeiten an der Laufbahn hat der Gemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung vergeben.

Geplant ist ferner auch eine Ergänzung der vorhandenen Leichtathletik-Sportstätte für weitere Disziplinen. Gebaut werden sollen noch eine Hochsprung- und eine Diskuswurfanlage. Die vorbereitenden Arbeiten für den Anlauf der Hochsprunganlage werden im Zuge der Laufbahnsanierung bereits vorgenommen. Die Anlage selbst soll dann aus Kostengründen getrennt für rund 23 000 Euro erworben werden. Das Gesamtprojekt der Ertüchtigung der Leichtathletikanlage Talmannsberg wird aus Landesmitteln für den kommunalen Sportstättenbau mit 68 000 Euro gefördert.