Die Strumpfkuglerzunft Immendingen sieht einer arbeitsreichen Fasnachtssaison 2020 entgegen, zu deren Höhepunkten die Unterstützung des Nachbarvereins Hattingen bei seinen Narrentagen vom 31. Januar bis 2. Februar sowie die Teilnahme am großen Narrentreffen der Schwäbisch Alemannischen Narrenvereinigung am 18./19. Januar im Bad Cannstatt gehören. Die Immendinger Fasnacht steht unter dem Motto „Ob Fasnet oder Karneval, uns Narren g‘fällt es überall“.

Zahlreiche Narren und die Narrenkapelle kamen zur Fasnachtseröffnung und Hauptversammlung der Narrenzunft am Montagabend ins Pfarrheim. Zunftmeister Peter Grieninger berichtete über die zurückliegenden und die 2020 anstehenden Termine. Neben den närrischen Aktivitäten wird die Zunft unter anderem die Bewirtung bei den Jubiläen des Sportvereins TuS Immendingen und der Gemeindemusikkapelle übernehmen. Leider werde es immer schwieriger, die Arbeitspläne mit ehrenamtlichen Helfern zu füllen, so Grieninger, der an die Mitglieder appellierte, die Zunft mehr zu unterstützen. Diese übernehme unter anderem über 2000 Euro an Buskosten für Fahrten zu Narrenterminen.

Ebenfalls eine Jahresbilanz zog Schriftführer Michael Hör, ehe Hanselewart Sebastian Zimmer auf die Aktivitäten der beiden wichtigsten Fasnetfiguren Hansele und Gretele einging. Oberdonaugeist Mark Löffler erklärte, dass es derzeit 33 aktive Donaugeister und vier Anwärter in der zweijährigen Probezeit gebe. Vizezunftmeister Sascha Zimmer informierte über die Beschlüsse des Narrenrats im abgelaufenen Jahr. So wurden beispielweise neue Zunftfahnen-Entwürfe und Schilder für die Ortseinfahrten bestellt.

Manuel Stärk berichtete über die Finanzlage der Zunft und sprang dabei für Säckelmeisterin Suanne Zimmer ein. Sven Burkart und Daniel Wintermantel wurden zu Kassenprüfern gewählt. Den Zunftorden in Bronze für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Mario Heiss, Alexandra Hörner, Jessica und Maikel Wiedmann.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Vincenzo Capobianco, Bernhard, Gaby, Sebastian und Sascha Zimmer geehrt, ebenso Narrenkapellenmusiker Patrick Fürderer. Für die Brauchtumspflege dankte Bürgermeister-Stellvertreterin Monika Kienzle der Zunft. Im Terminausblick wies Michael Hör auf das Häsabstauben am 6. Januar, die Narrentreffen in Hattingen und Bad Cannstatt, die Geburtstagsfeier der Zimmerer Teufel am 8. Februar, den Zunftball am 15. Februar sowie die Teilnahme am Umzug in Löffingen am 24. Februar hin.