Die Narrenzunft "Strumpfkugler" Immendingen bezuschusst die Kosten, die ihren Mitgliedern für die Fahrten zu Narrentreffen entstehen. Über diesen Beschluss des Zunftrats wurde bei der Jahreshauptversammlung am Sonntagabend berichtet. Im kommenden Jahr fährt die Strumpfkuglerzunft zu zwei Narrentreffen, am 27. Januar nach Hirrlingen und am 9./10. Februar zum Landschaftstreffen der Schwäbisch-Alemannischen Narrenvereinigung in Wangen. Ferner nehmen die Immendinger am Umzug in Tuttlingen teil, der am Fasnachtssamstag, 2. März, stattfindet. Die Zugfahrt nach Tuttlingen wird komplett durch die Zunft finanziert.

Mit einem kurzen Bericht über die Arbeit des vergangenen Jahres und dem Ausblick auf die Narrentreffen eröffnete Zunftmeister Peter Grieninger die Hauptversammlung vor einem vollbesetzten Pfarrheim. Schriftführer Michael Hör berichtete von fünf Zunftratssitzungen und ging ebenfalls auf die wichtigsten Termine der zurückliegenden Monate ein. Hanselewart Sebastian Zimmer hob in seinem Bericht hervor, wie wichtig die Pflege des Brauchtums von Hansele und Gretele, der beiden zentralen Fasnachtsfiguren der Immendinger, auch in Zukunft sei. Zimmer appellierte, mehr an den Proben des Hansele-Tanzes sowie des Hansele-Sprungs teilzunehmen.

Oberdonaugeist Mark Löffler informierte, dass die Zunft derzeit 38 Donaugeister habe. Fünf "Probegeister" warten noch auf die Aufnahme. Der stellvertretende Zunftmeister Sascha Zimmer ging auf die vom Zunftrat neu getroffenen Beschlüsse ein und erwähnte neben der Bezuschussung der Narrentreffen-Fahrten, dass man für die Ortseingangstafeln der Gemeinde einen Schildersatz zur Ankündigung des Sonntagsumzugs beschaffen wolle. Außerdem sei geplant, neue "Achtung Narrentreiben"-Schilder aufzustellen.

Den Kassenbericht erstattete anstelle von Säckelmeisterin Susanne Zimmer Manuel Stärk. Pascal Dury bestätigte die gute Kassenführung und wurde als Kassenprüfer verabschiedet. Neue Kassenprüfer sind Daniel Wintermantel und Sven Burkart. Mit dem Zunftorden in Bronze für zehnjährige Aktivität zeichneten Zunftmeister Peter Grieninger und Sascha Zimmer die Zunftmitglieder Christian Bruss und Daniel Lehmann sowie von der Narrenkapelle Luca Kunz und Christine Sütterlin aus. Die Beiträge der Zunft zum Gemeindeleben lobte Bürgermeister-Stellvertreter Harald Jochum, der auch die Narrenkapelle einschloss. Über die Narrenvereinigung und die Fasnachtslandschaft berichtete Brauchtumsbeauftragter Karl-Heinz Zeller. Erster Termin im neuen Jahr ist laut Zunftmeister Grieninger das Häsabstauben am 6. Januar.