Ihren ersten Schultag hatten am Mittwoch 62 Jungen und Mädchen, die künftig die drei Eingangsklassen der Schlossschule besuchen. Bei einer Feier in der Donauhalle wurde der große Tag begangen. Die zweiten Klassen begrüßten ihre jüngeren Schulfreunde und Schulleiterin Julia Wollenhöfer ging mit den Erstklässlern eine spielerische „Aufnahmeprüfung“ durch.

In der Donauhalle gab es am Mittwochnachmittag kein Durchkommen mehr. Einige hundert Eltern, Geschwister und Verwandte der ABC-Schützen waren zu der Einschulungsfeier gekommen. Da diese wie ein kleines Fest begangen werden sollte, hatten Schüler der Klasse 8d der Reischach-Realschule mit Werkrealschule unter Leitung ihres Klassenlehrers Thiemo Schöllhorn die Bewirtung der Gäste vorbereitet.

Zum Auftakt sangen alle Schüler der drei zweiten Klassen der Schlossschule für die Neulinge und ihre Angehörigen das Lied „Willkommen hier bei uns im Haus“. Schulleiterin Julia Wollenhöfer betonte die Bedeutung des ersten Schultags und des Beginns des Schullebens für Kinder und Familien. „Das ist ein großer, großer Tag“, erklärte sie und hob hervor, dass die Grundschulzeit im Leben der Schüler eine wichtige Grundlage sei und sie auf die Unterstützung der Eltern für die Arbeit der Schule hoffe.

Mit Gegenständen, die sie in einem Rucksack mitgebracht hatte, nahm sie mit den Erstklässlern gleich den ersten „Test“ vor. Für die Kinder war es kein Problem zu erkennen, dass man zwar Buch, Schere oder Farbkasten für die Schule braucht, nicht jedoch einen Schneebesen oder Ketchup.

Durch ein Spalier der Zweitklässler gingen die Jüngsten zu ihren Lehrerinnen. 20 besuchen die Klasse 1a mit Klassenlehrerein Stefanie Weinert, 21 die Klasse 1b mit Klassenlehrerin Franziska Schmitt und ebenfalls 21 die Klasse 1c mit Klassenlehrerin Laurence Kathol.

Nach kurzer Kennenlernphase in den Klassenzimmern bekamen die Kinder eine Sonnenblume überreicht, ehe sie ihre Eltern wieder abholten.