Am Volkstrauertrag gedachten die Menschen in Immendingen, Geisingen und den Ortsteilen der Opfer von Kriegen und Gewalt. Bei Feiern an den Ehrenmalen und auf Friedhöfen wurde gleichzeitig für den Frieden gemahnt. In Immendingen hob Bürgermeister Markus Hugger hervor, dass Frieden und Freiheit die Grundlagen für eine menschenwürdige Existenz seien. Leider hätten viele Menschen in den beiden Weltkriegen zu früh sterben müssen, darunter auch zahlreiche Immendinger. Und noch immer gebe es viele Konflikte weltweit. "Die Frage nach Krieg und Frieden ist aktuell geblieben", so Hugger, der eine Ansprache wider das Vergessen hielt. Schüler der Reischach-Realschule mit Werkrealschule fragten in ihrer Besinnung ebenfalls, warum es so viele Gewaltopfer gibt: "Wofür? – Lasst uns diese Botschaft teilen, auf dass kein Mensch mehr einem Krieg zum Opfer fällt..." Pfarrerin Silke Bauer-Gerold sprach Gebete. An der Gedenkfeier wirkten auch der Musikverein Zimmern, der Gesangverein "Liederkranz", die freiwillige Feuerwehr und das DRK mit.

In der Region Geisingen fanden die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag mit Ausnahme von Kirchen-Hausen am Sonntagvormittag statt. In Kirchen-Hausen war sie bereits am Samstag vor der Vorabendmesse. Die Feiern die beiden Gedenktafeln stattfanden, wurden von Musikvereine und teilweise von Chören umrahmt, die Ansprachen hielten die jeweiligen Ortsvorsteher. In Geisingen hielt in Vertretung von Bürgermeister Walter Hengstler Stellvertreterin Ulrike Benz in der Stadtkirche im Anschluss an den Gottesdienst die Ansprache, und legte anschließend am Ehrenmal zusammen mit dem Vorsitzenden des VdK, Karl Wagner, je einen Kranz nieder, während die Stadtmusik die zuvor schon den Gottesdienst umrahmte, das Lied vom guten Kameraden spielte.