Akteure der Hector-Kinderakademie und der Gruppe "Die Unverwüstlich Couragierten" unterhalten Heimbewohner.

Eine Premiere vollzog sich im Pflegeheim Haus Wartenberg in Geisingen: Die Heimleitung hatte die Bewohner erstmals zu einem Theaternachmittag eingeladen und dies mit großem Erfolg. Der Festsaal war voll besetzt, es musste noch nachgestuhlt werden. Auch Bewohner von dem zur Einrichtung zählenden Heim in Blumberg waren gekommen. Geboten wurden zwei Theaterstücke, beide geschrieben und einstudiert von der Geisinger Theaterpädagogin Marianne Engbers.

Zunächst präsentierten Schüler der in Immendingen angesiedelten Hector-Kinderakademie „Traumgeschichten“ des Inhalts, dass die Kinder ins Bett sollten. Da sie aber nicht wollten, trieben sie allerhand Unfug, sodass das Sandmännchen und eine Traumfee einschreiten mussten. Dann endlich in der Schlafphase angekommen, hatten die Darsteller verschiedene Träume, schöne Erlebnisse, jedoch auch Albträume. Diese gestalteten sich zu einer spannenden Reise ins Traumland. Ideen zu dem Theaterstück, welche die Darsteller mit großem Eifer darboten, hatten auch die Kinder eingebracht. Sie wurden von der Theaterpädagogin umgesetzt. Diese hatten auch zeitgenössische Themen zum Inhalt.

In der Umbauphase gab es für die Zuhörer, die mit Interesse dabei waren, eine Erfrischung. Im zweiten Teil des Nachmittags hatte die Theatergruppe „50 plus, die Unverwüstlich Couragierten“ ihren Auftritt, wobei Marianne Engbers selbst auf der Bühne stand. Die Gruppe gab ihre Version des Märchens „Schneeweißchen und Rosenrot“ zum Besten.

Die Heimbewohner erlebten mit dem Theaternachmittag schöne Stunden und damit eine willkommene Abwechslung vom Alltag. Den Dank hierfür brachten sie mit kräftigem Applaus zum Ausdruck. Der Erfolg der Veranstaltung gibt sicher Anlass zu der Überlegung, weitere Theaternachmittage folgen zu lassen.