Erfolgreich feierten die Schöntalhasen über das Wochenende den zweiten Teil der Festlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Narrenvereins, nachdem es am Fasnet-Hasensamstig bereits rund ging.

Im Mittelpunkt des Festes Nummer zwei stand der Fanfarenzug, der ebenfalls 50 Jahre alt geworden war. In einer Zeitreise schilderte die Vorsitzende, Marlies Aschmann, seine Entwicklung über den langen Zeitabschnitt. Sie erinnerte daran, dass die Geburtsstunde des Vereins am Fasnetdienstag 1968 im Gasthaus „Hirschen“ schlug. „Uns gibt es immer noch, den Hirschen leider nicht mehr“, bedauerte sie in ihrer Begrüßungsansprache und unterstrich, dass man mit Stolz auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken könne. In den 1970-er Jahren war der Fanfarenzug mit 40 Aktiven besonders stark.

Zur Überraschung der Festbesucher konnten mit Werner Elsässer, Wilfried Keller und Bernd Elsässer, der über Jahrzehnte den Fanfarenzug dirigierte, drei Fanfarenspieler der ersten Stunde geehrt werden. Dekoriert mit Utensilien von einst erhielten sie eine einfallsreich dekorierte Flaschenpost mit Urkunde.

Bürgermeister Markus Hugger gratulierte dem Narrenverein zu seinem stolzen Jubiläum. Er wünschte dem Verein viel Glück und Erfolg für die nächsten 50 Jahre und würdigte die Leistungen, die durch einen beispielhaften Zusammenhalt in der langen Zeit auch im kulturellen Bereich erbracht wurden. Als Jubiläumsgeschenk überreichte er einen Scheck über 200 Euro für die Jugendarbeit.

Viele Besucher gaben sich über die Festtage ein Stelldichein. Zum Auftakt unterhielten die Schindelbruckmusikanten in gewohnter Manier die Festgäste. Auf dem Festplatz bei der Schöntalhalle gab es den Sonntag über begeisternde Musik. Zum Auftakt spielte der benachbarte Musikverein Kirchen-Hausen.

Anschließend ertönten, wie es sich bei einem solchen Jubiläumsfest gehört, unüberhörbare Fanfarenklänge des Jubiläumsfanfarenzuges und des befreundeten Vereins aus Löffingen. Für einen gelungenen Ausklang sorgte das Duo Kaltenbrunn.

Für das leibliche Wohl der Gäste war der Veranstalter wie gewohnt ein guter Gastgeber. Mit dem Verlauf des zweiten Jubiläumsfestes zeigte sich Vorsitzende Marlies Aschmann im Gespräch mit dem SÜDKURIER sehr zufrieden.