Kinder den christlichen Glauben mit allen Sinnen entdecken und erleben lassen – dies hat sich der Arbeitskreis junger Familien, kurz AkjF, Hüfingen zur Aufgabe gemacht. Er veranstaltet einmal pro Monat einen Kindergottesdienst im Altarraum der Pfarrkirche Sankt Verena und Gallus. Dieser wird in Eigeninitiative von Eltern der 20 Familien großen Gruppe gestaltet. Dabei liegt der Fokus darauf, in der Gemeinschaft zu beten, die frohe Botschaft Jesu durch kleine szenische Spiele, Bilder und moderne Lieder zu erleben. „Unser Ziel ist es, mit kleinen Kindern einen altersgerechten Gottesdienst zu feiern“, sagt Martina Liebert, die zusammen mit Sabine Hellstern den AkjF leitet. „Des Weiteren haben Familiengottesdienste, Kinderkirchen, Powermessen, der Kinderkreuzweg und das Krippenspiel in Hüfingen ein lange Tradition. Es ist schön, wenn die ganze Familie vom Kleinkind über die Eltern bis hin zu den Großeltern gemeinsam den Gottesdienst feiert. So wird deutlich, dass die Pfarrgemeinde eine große Familie ist.“

Um unter den etwas älteren Kindern den Glauben weiterhin zu festigen, wurde vor rund zwei Jahren die sogenannte Powermesse eingeführt: Diese findet alle sechs bis acht Wochen im Beisein von Pfarrer Manuel Grimm statt und widmet sich unterschiedlichen Themen, welche die Teenager beschäftigen. „Hierbei wurden bereits Themen wie der Schulstart oder das Verdusseln von Zeit mit aufgenommen. Jede Powermesse hat ein Thema und soll die Teenager zum Nachdenken veranlassen“, erklärt Martina Liebert. Diese Veranstaltungen werden vom Arbeitskreis junger Familien geleitet und organisiert, jedoch sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen, bei den Veranstaltungen teilzunehmen,

Da jedoch diese Veranstaltungen aktuell durch Corona nicht stattfinden können, hat sich das Team rund um Martina Liebert etwas Neues einfallen lassen: In der Pfarrkirche Sankt Verena wird monatlich eine Aufgabe beziehungsweise ein Spiel ausgelegt, welches die Kinder und Jugendlichen entweder alleine oder in Begleitung eines Erwachsenen lösen können. „Uns ist es ganz wichtig, dass wir auch während der Corona-Zeit aktiv sind. Auch unsere Kinder fragen uns immer wieder, wann wieder ein Kindergottesdienst stattfinden wird. Deshalb kamen wir auf die Idee, während dieser Zeit Corona-Regel konforme Veranstaltungen zu machen“, so Martina Liebert.

So gab es im Juli zum Beispiel eine Kirchenrallye, bei welcher die Kinder unterschiedliche Gegenstände in der Kirche suchen mussten und diese dann erklärt wurden. Im August wird es nun eine Stadtrallye geben: Diese wird in der Kirche Sankt Verena starten. Dort ist dann auch eine entsprechende Anleitung im hinteren Bereich der Kirche, beim Aushang des AkjF, zu finden. Es sind alle Kinder und Jugendlichen eingeladen, an der Rallye teilzunehmen, dabei ist die Konfession egal. Für die Teilnahme müssten circa eineinhalb Stunden eingeplant werden, so Martina Liebert.