Das Ziel hinter Sumpfohrens Rathaus ist klar: Neben der bereits aufgebauten Halfpipe soll ein Mehrgenerationenplatz mit Sitzgelegenheit, einer Boulebahn sowie einer Kletterwand den vorhandenen Platz ergänzen. Somit soll der Platz, wie der Name sagt, alle Altersgruppen der Sumpfohrener Einwohner verbinden und für alle attraktiv sein. Darum ging es in der Ortschaftsratssitzung nochmals.

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Bevor mit der Gestaltung jedoch gestartet werden kann, muss zuerst die bestehende marode Mauer erneuert werden. Bewohner waren den Entwürfen gegenüber sehr positiv gestimmt, wünschten sich aber noch eine Tischtennisplatte als Ergänzung. Ortsvorsteherin Ancilla Batsching lud die in der Ortschaftsratssitzung Anwesenden dazu ein, sich weitere Gedanken zu machen und mit Vorschlägen auf sie oder die Ortschaftsräte zuzukommen.

Weitere Themen in der Sitzung war die Entwicklung des Orts. Die Ortsvorsteherin ist diesbezüglich sehr erfreut – auch mit Blick auf vorliegende Bauanträge, die allerdings nicht alle eine Zustimmung erhielten. Die Ortschaftsräte gaben einem Wohnhausneubau grünes Licht. Anders sah es bei einem weiteren und wiederholt vorgelegten Vorhaben aus. Der Antragsteller wollte an einen Pferdestall einen überdachten Auslauf anbringen. Vier der sechs Ortschaftsräte stimmten dagegen, weil das Landratsamt als übergeordnete Baubehörde das Bauvorhaben nicht als privilegiertes, landwirtschaftliches Bauvorhaben bewertete. Und auch eine erneute Einschätzung erbrachte kein anderes Ergebnis. Die Überplanung der Buswendeplatte im Oberdorf hielten Anwohner für nicht ganz ausgereift. Es seien nicht alle Belange berücksichtigt.