Der Friedhof in Fürstenberg soll neu gestaltet und an den Bedarf angepasst werden. Diesen Beschluss fasst der Ortschaftsrat einstimmig. Vor allem ist eine Verkleinerung der vor Jahren für Doppelgräber vorgesehenen Fläche geplant. An ihrer Stelle ist auf Grund einer steigenden Nachfrage die Errichtung von Baumurnengräbern und ein Urnenfeld vorgesehen.

Ein Blick über die Baar

Zudem ist geplant, drei rund 1,80 Meter hohe Sträucher und Thujahecken zu Gunsten einer Neubepflanzung zu ersetzen und die beiden Ruhebänke so zu positionieren, dass sie einen freien Ausblick über die Baar ermöglichen. In diesem Zusammenhang soll auch die Friedhofsmauer gereinigt und es sollen Schäden ausgebessert werden. In einem ersten Arbeitsschritt ist geplant, einen Baum zu pflanzen und die Baumurnengräber vorzubereiten.

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Nicht einverstanden war der Ortschaftsrat mit einem Antrag der BFSO/Grünen-Fraktion. Sie forderte zusätzliche freiwillige Ausgleichsmaßnahmen für die im Neubaugebiet Hondinger Straße entstehenden Bauplätze. „Wir haben bereits überproportional Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt und sind uns einig, dass wir auf diese Forderung zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingehen“, sagte Ortsvorsteher Werner Bäurer in Abwesenheit der Antragssteller.

Auch hinsichtlich der Erschließung des Neubaugebiets ist sich der Ortschaftsrat einig. Sie soll aus praktischen und auch finanziellen Gründen in einem Bauabschnitt erfolgen. Noch steht allerdings das Ergebnis eines Verfahrens aus, das die Existenz und den Standort eines ehemaligen römischen Gutshofes (Villa Rustica) feststellen soll. Bürgermeister Michael Kollmeier erwartet vor den Sommerferien Resultate.