Er ist für Erholungssuchende aus der Stadt eine beliebte Schnellverbindung auf die Felder. Der Jakobssteg wurde 1999 als kleine Brücke über die Breg gebaut. Jetzt hat sich bei der Konstruktion Verschleiß bemerkbar gemacht. Mit Hilfe von Fördermitteln kann eine Sanierung des Stegs in Angriff genommen werden. Der Zeitpunkt ist vage gesetzt. Im Sommer oder Herbst steht die Baumaßnahme an, wie Hauptamtsleiter Horst Vetter sagt. Radfahrer und Spaziergänger müssen sich für einen gewissen Zeitraum einen anderen Bregübergang suchen. „Die Sanierung ist auf fünf Wochen angesetzt“, informiert Vetter.

An vielen Stellen, wie hier am hölzernen Handlauf, weist der Jakobssteg morsche Stellen auf.
An vielen Stellen, wie hier am hölzernen Handlauf, weist der Jakobssteg morsche Stellen auf. | Bild: Wursthorn, Jens

Die Notwendigkeit der Sanierung erklärt sich aus der bedingten Haltbarkeit von Bauteilen. Der fast 20 Jahre alte Steg ist seither bei Wind und Wetter in Nutzung, was sich auf die Holzelemente auswirkt. Geländer und Belag sind nach dieser Zeit turnusgemäß zu ersetzten. Deshalb werden sämtliche Holzteile ausgetauscht und ersetzt. Aber auch die Stahlelemente bedürfen einer Auffrischung. Deshalb wird im Zug der Holzsanierung auch der Rostschutzanstich der Stahltragkonstruktion erneuert, da sich an einzelnen Punkten Roststellen zeigen.

Zuschuss vom Land

Die Ausschreibung ist laut Vetter erfolgt. Eine Vergabe soll zeitnah erfolgen. Die Kosten für die Instandsetzung des Jakobsstegs belaufen sich auf zirka 150 000 Euro. Gut ein Drittel deckt ein Zuschuss ab. Demnach handelt es sich um Mittel zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden nach dem Landesverkehrsfinanzierungsgesetz.

Der Jakobssteg fügt sich gut in die Landschaft ein.
Der Jakobssteg fügt sich gut in die Landschaft ein. | Bild: Wursthorn, Jens

Die Sanierung der kleinen Brücke war bereits für das Jahr 2019 vorgesehen und wurde ins Jahr 2020 verschoben. Horst Vetter begründet dies mit den Zeitpunkt, als das Projekt ins Rollen kam. Durch die Beantragung des Zuschusses und dessen Bewilligung im Sommer 2019 habe sich die Ausführung verschoben. Denn es sei üblich, dass Aufträge erst nach Bewilligung vergeben und ausgeschrieben werden dürfen.

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Vom Zeitfenster September an war dann eine kurzfristige Ausführung aufgrund der Auslastung der Firmen nicht mehr möglich gewesen. Zu einem späteren Zeitpunkt im Spätherbst aber sei eine Rostschutzbeschichtung der Stahlkonstruktion witterungsbedingt im Freien nicht mehr möglich gewesen. Die Maßnahme musste somit ins nächste Jahr verschoben werden.

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