Hüfingens Bürgermeister Michael Kollmeier und Behlas Ortsvorsteher Christoph Martin freuen sich über das Neubaugebiet Baarblick: „Bei unserem Baugebiet ist der Name Programm. Durch die hervorragende Lage an der Alois-Hirt-Straße in Richtung Sumpfohren kann man zukünftig praktisch vom Wohnzimmer aus bis auf den Wartenberg sehen“, so Christoph Martin.

450 bis 650 Quadratmeter Fläche

„Nicht nur durch die einmalige Lage ist das Baugebiet besonders attraktiv, sondern auch dadurch, dass es ganze 13 Bauplätze umfasst und nur wenig vorbestimmt ist“, erklärt Michael Kollmeier. Die 13 Bauplätze, welche eine Fläche von 450 bis 650 Quadratmeter haben sind in einer Schleifenstraße angeordnet: es gibt zwei Ein- und Ausgänge zum Baugebiet, wodurch eine beidseitige Befahrung möglich ist.

„Wir haben geplant, dass in diesem Baugebiet freistehende Einfamilienhäuser gebaut werden können. Eine Schleifenstraße hat den Vorteil, dass Müllfahrzeuge oder Räumfahrzeuge im Ring rum fahren können“, erklärt Architekt und Stadtplaner Henner Lamm. Dies muss jedoch noch von der Straßenverkehrsbehörde abgenommen werden.

Kaum Vorgaben für Dächer

Weitere Vorzüge des Baugebietes sind unter anderem die zweigeschossige Bebauung sowie eine maximale Wandhöhe von 6,50 Meter und eine maximale Firsthöhe von 8,50 Meter. „Des Weiteren ist es uns als Stadtplaner wichtig, dass wir keine Vorgaben zur Dachart machen. Die zukünftigen Bauherren sollen unter Berücksichtigung der maximalen Höhe die Dachart wählen, welche ihnen am Besten gefällt. Die Mischung zwischen Baufreiheit und Regelungsregime hat sich in der Vergangenheit bereits gut bewährt“, so Lamm.

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Die Baufreiheit war auch für den Ortschaftsrat wichtig. Lediglich ein paar Eckpunkte sind vorgeschrieben: So gilt zum Beispiel in der Häuserreihe, welche in Richtung Sumpfohren geht, ein zwei bis drei Meter breites Bepflanzungsgebot. Dies soll zu einem besseren Übergang zwischen landwirtschaftlich genutzter Fläche und bebautem Bereich führen. Des Weiteren müssen bei Flachdächern mit einer Dachneigung von null bis zehn Grad die Flächen begrünt werden, es sei denn, es werden Photovoltaik-Anlagen darauf gestellt.

Nun muss der Stadtrat abstimmen

Im ersten Schritt wurde nun die Beschlussvorlage einstimmig vom Ortschaftsrat beschlossen. Nun wird der Beschluss dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt. Erst dann können weitere Schritte in die Wege geleitet werden, die dazu führen werden, dass sich das Behlaer Ortsschild weiter in Richtung Sumpfohren bewegt. Es muss dann nämlich um ein paar Meter versetzt werden.