Schmal und schlank ist er dieses Jahr, der Christbaum vor dem Hüfinger Rathaus, den Bürgermeister Michael Kollmeier mit einem symbolischen Knopfdruck am Freitagabend erstmals in seiner vollen Pracht erstrahlen ließ. Stolze 15,80 Meter hoch ist die Weißtanne, die die beiden städtischen Mitarbeiter Bernd Käfer und Daniel John in vier Tagen mühevoller Kleinarbeit mit insgesamt 1120 Lichtern verzierten.

Die Geschichte des diesjährigen Weihnachtsbaums ist aber auch eine Story von einem Baum, der mit seiner Verwendung als prachtvoller Hüfinger Weihnachtsbaum vor dem sicheren „Stromtod“ gerettet wurde. Der ehemalige Revierförster Peter Marx hatte die Tanne 1992 im Gewann „Wolfsbühl“ , Richtung Hausen vor Wald, gepflanzt. Im Laufe der Jahrzehnte wurden dort Hochspannungs-Freileitung verlegt, sodass der Baum unter Stromleitungen weiterwuchs. Dieses Jahr hätte er aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. Mit seinem Einsatz als Hüfinger Christbaum 2020 hat die Tanne so quasi ihr „Gnadenbrot“ erhalten.