Achim Meder, ein vielseitiger Instrumentalist und Sänger, bewegt sich mit seinen Auftritten und inzwischen zwei CDs im Bereich Partymusik mit rockigen, poppigen und volkstümlichen Elementen. Vorstellen wird der „Feldbergfeger“ Meder am Samstag als Solist einer gleichnamigen Band, die ihren Namen einer spontanen Taufe beim „Närrischen Ohrwurm“ verdankt – seine zweite CD „Hüttencasanova“.

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„In meiner Heimatregion sind die zwölf Titel zum ersten Mal zu hören“, freut sich der 55-jährige gebürtige Überlinger auf den Abend in Hüfingen. Die Lieder hat er während des Lockdowns geschrieben. In einer Zeit, in der er, wie er einräumt, große Existenzängste hatte. Musikalisch lief das Geschäft vor Corona sehr gut, Meder hatte Auftritte in München, im Alpenraum und in Belgien. Aber nicht nur das musikalische Standbein brach ihm weg, auch hauptberuflich erlebte er bange Wochen. Plötzlich waren für ihn plötzlich die Türen zu. Firmenbesuche fielen für den Sachverständigen für Brandschutz aus. Zu groß war die Angst, einen Fremden ins Gebäude zu lassen.

Achim Meder hat die Songs für seine neue CD am heimischen PC komponiert und arrangiert.
Achim Meder hat die Songs für seine neue CD am heimischen PC komponiert und arrangiert. | Bild: Deinzer, Gudrun

Meder hat in seinem Leben mehrere Ausbildungen abgeschlossen. Seit 2000 hat er sich eine Existenz als Sachverständiger für Brandschutz aufgebaut. In Hüfingen hat er sein Büro und sein Lager angesiedelt. „So bin ich jeden Tag zehn Stunden in Hüfingen und 14 in Wellendingen„, erklärt er und lacht: „Die Stunde im Auto muss man noch abziehen.“

Seine musikalische Grundausbildung ist fundiert. Saxophon, Klarinette, Gitarre Keyboard und E-Bass hat er schon als Jugendlicher gelernt. Im städtischen Blasorchester Singen hat er auch gelernt, gemeinsam zu musizieren. Als Vollblutmusiker war er schon mit 16 Jahren mit einer Tanzkapelle unterwegs. In der Region Bonndorf ist er bis heute eine feste Marke, wenn er während der Fastnacht mit seinen Stimmungsliedern durch die Wirtschaften zieht.

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auch für rockige Tonlagen zu wappnen, hat er auch gelernt, auf dem E-Bass zu spielen. Die Lust, in verschiedenen Formationen zu spielen – zu nennen sind da „Tschägädies“, das Toni-Waldner-Sextett, Cirofive oder auch, seit 2013, die Kneipengänger – ist bei ihm ebenso eine lebenslange Begleiterscheinung wie das Interesse, ein neues Instrument zu lernen. Die Steirische Harmonika beherrscht er seit 2012.

Seine zweite CD hat er komplett alleine zuhause am PC in Wellendingen produziert. „Das war schon erstaunlich, die Aufnahmen ohne unerwünschte Klangeffekte zu hören“, blickt Meder hocherfreut auf das Ergebnis zurück. Entstanden seien durchaus radiofähige Titel. Auf Titel, die im Radio gespielt wurden, kann Meder durchaus verweisen. „Wir machen heute einen drauf“, war so ein Ohrwurm. Durchaus erfolgreich stellte sich Meder auch musikalischen Wettbewerben. Die Kneipengänger vertraten Deutschland beim Finale des Alpen Grand Prix der Volksmusik in Meran mit einem fünften Platz. Als Solist nahm Meder 2019 beim Deutschmusik-Songcontest teil und erreichte unter dem Künstlernamen Schwarzwaldrebell einen fünften Platz.