Ein Werk zu Ehren Gottes

Edeltraud Käfer
Edeltraud Käfer

Edeltraud Käfer: „Ich bin beim Blumen legen dabei. Und zwar zu Ehren Gottes. Auch mir macht es sehr viel Spaß, und ich lege Blumen nur aus Glaubensgründen, nicht für die zahlreichen Touristen die im Anschluss die Werke begutachten.“

Der Blumenteppich vor dem Stadtmuseum
Der Blumenteppich vor dem Stadtmuseum

Kein Problem mit Regenwetter

Michael Moog: „Da stimme ich voll und ganz Edeltraud Käfer zu. Es ist zwar schön, wenn nach der Prozession die Blumenbilder noch da sind. Aber wenn der Regen die Werke wegspülen würde, hätte ich auch kein Problem damit. Allerdings während der Prozession darf das Wetter schon halten.“

Rosalinde Reichmann (links, kniend) und Sandra Seger (dritte von rechts)
Rosalinde Reichmann (links, kniend) und Sandra Seger (dritte von rechts)

Aus tiefer Überzeugung

Rosalinde Reichmann und Sandra Seger von der kfd Hüfingen: „Wir machen das Ganze aus tiefer gläubiger Überzeugung und alle hier sind sehr engagiert dabei. Wir sagen auch immer gerne „Jede Blume steht für ein Gebet„, so Sandra Seger. „Und das sollte dann auch für ein Jahr reichen“, ergänzt Rosalinde Reichmann mit einem Lachen.

Timo Kupferschmid
Timo Kupferschmid

Ein Stück Gemeinschaftspflege

Timo Kupferschmid, KJG Hüfingen: „Ich bin hier immer wieder gerne mit dabei, weil es auch ein weiteres Stück der Pflege der Gemeinschaft unserer KJG Gruppe ist. Ob beim Pflücken, oder Legen am frühen Morgen, es ist einfach eine klasse Sache.“

Ferdinand Harich
Ferdinand Harich

Trotz Pollenallergie dabei

Ferdinand Harich: „Ich engagiere mioch bereits sehr früh am Morgen beim Legen des Blumenaltars, weil ich einiges aufzuholen habe. Wegen meiner Pollenallergie kann ich beim Pflücken nicht dabei sein, und das mache ich dann am frühen Morgen beim Legen wieder wett.“

Lena Rosenstiel
Lena Rosenstiel

Tradition verbindet sich mit Spaß

Lena Rosenstiel: „Ich bin mit dabei, weil es großen Spaß macht. Zudem ist das Blumen legen eine sehr lange Tradition hier in Hüfingen. Außerdem finde ich es gut, wenn auch junge Leute noch Traditionen wahren.“

Joachim Seidel
Joachim Seidel

Gegen die Hysterie ums Insektensterben

Joachim Seidel: „Über 175 Jahre werden nun in Hüfingen Blumenteppiche beziehungsweise Blumenaltare gelegt. Und auch die Hysterie um das Insektensterben aufgrund fehlender Blumen kann ich in diesem Zusammenhang nicht teilen. Diese Wiesen, auf denen wir Blumen pflücken, wären sowieso ein Tag später abgemäht worden.“