Dieser behauptete, ein ehemaliger Berufskollege des 94-Jährigen zu sein. Außerdem behauptete der Mann, er befände sich gerade auf der Heimfahrt nach Italien und habe Geschenke dabei, die er wohl nicht durch den Zoll bringen werde.

Der 94-Jährige ließ sich auf den angeblichen Bekannten ein und beide fuhren zur Wohnadresse des Geschädigten. Dort angekommen, übergab der Mann diesem zwei angeblich hochwertige Nappalederjacken. Im Gegenzug sollte der 94-Jährige ihm 500 Euro überlassen. Da der 94-Jährige nicht mehr Bargeld hatte, gab er dem Mann 100 Euro, womit sich dieser schließlich zufrieden gab und das Haus verließ. Wie sich später herausstellte, sind die Lederjacken von minderer Qualität und entsprechen nicht dem Wert des Bargeldes.

Im vorliegenden Fall gelang es den Beamten des Polizeireviers Donaueschingen, einen dringend Tatverdächtigen 61-Jährigen aus dem Raum Karlsruhe zu ermitteln. Die Polizei rät bei derartigen Kontaktaufnahmen zu besonderer Vorsicht. Bei geringsten Verdachtsmomenten sollte die Polizei eingeschaltet werden.