Sie traten bereits bei Zunft-, Hexen- oder Turnerbällen in Hüfingen, Donaueschingen, Hondingen, Riedöschingen, Fützen, Nußbach und sogar in Aach am Bodensee auf.

Nicht nur ihr tänzerisches Können, sondern auch ihre Kreativität und ihr Einfallsreichtum sind jedes Jahr spitze. Die Gallinas Locas traten schon als Pinocchios, Außerirdische, Clowns und Römerinnen auf. Besonders gerne erinnern sich die jungen Frauen an ihren Auftritt als „König der Löwen“. Die aufwendige Kostümierung und die Maske waren etwas ganz Besonderes. Aber woher kommen alljährlich ihre Ideen?

Die Ideen kommen aus der eigenen Runde und die Anregungen für die Tanzschritte holen sie sich gerne aus dem Internet. Die tatsächliche Choreographie sei dann jedoch immer eine eigene Kreation. Schließlich stehen sie zum größten Teil seit dem Kindergarten gemeinsam auf der Behlaer Bühne. Als Gallinas Locas treten sie offiziell seit 2012 auf. Davor haben sie sich sieben Jahre lang unterschiedlich genannt.

Unterschiedlich war auch immer die Besetzung. Einzelne Tänzerinnen wurden durch Studium, Ausbildung, Umzug oder durch Schwangerschaften zum Aussetzen gezwungen. Andere Tänzerinnen bereicherten als Zugezogene die Gruppe. So waren es manchmal weit über zehn Tänzerinnen aber dann eben auch mal nur fünf.

In diesem Jahr sind die Gallinas Locas stolz darauf, in diesem Jahr wieder mal mit neun Tänzerinnen auf der Bühne zu stehen. Da alle gerne die Herausforderung suchen und offen für neue Ideen und Anregungen sind, wurde erstmalig mit Elena Albicker von Hausen vor Wald eine Unterstützung von außen gewonnen. Die Hobbytänzerin leitet in diesem Jahr die Gruppe an.

Genauso gespannt sein konnte man, was der Nachwuchs beim Kindernachmittag auf der Bühne darstellt. Es sind nämlich zum Teil die Kinder der Gallinas Locas, die quasi ihr Talent schon in die Wiege gelegt bekommen haben.