So war die Stadt bislang auch in der Lage, Unternehmen, die erweitern wollten, aber keine geeigneten Ausgleichsmaßnahmen gefunden haben, Ökopunkte zu verkaufen, so dass das Bauvorhaben auch schnell realisiert werden konnte. Allerdings ist das Konto nun fast leer und mögliche Renaturierungsmaßnahmen werden immer weniger. Auch werden diese Biotopmaßnahmen mittlerweile vom Land mit 85 Prozent gefördert, so dass kaum noch Ökopunkte gutgeschrieben werden.

Nun hat der Biotopbeauftragte Peter Marx den Auftrag bekommen, sich nach weiteren Projekten umzuschauen, bei denen Ökopunkte gesammelt werden können. Gerhard Bronner vom Umweltbüro Donaueschingen, der das Hüfinger Ökokonto quasi für die Stadt verwaltet, bringt auch eine weitere Idee ins Spiel. Wer im Wald ein Alt- und Totholzkonzept umsetzt, erhält ebenfalls Ökopunkte. Genügend mögliche Forstflächen hätte die Stadt. Offen ist nur, ob der Gemeindrat so etwas will, und wenn ja, wo es dann umgesetzt werden soll. Laut Bürgermeister Anton Knapp wird aktuell an einem entsprechenden Konzept gearbeitet, das dem Gemeindeart auch in kürze vorgestellt werden soll.