Bürgermeister Michael Kollmeier wies auf den hohen Schutzstatus des Bibers hin. Allerdings müsse ein Kennerbach ohne Biber und dessen Dammbauten wegen der Bebauung in unmittelbarer Nachbarschaft Vorrang haben. Kollmeier verwies auf eine Biberkonzeption, die unter Einbindung Hüfingens im Landratsamt entsteht. Laut Hauptamtsleiter Horst Vetter seien die Hüfinger Veränderungswünsche aber bislang noch niciht in die Konzeption eingearbeitet worden.

Hier hat Familie Biber ganze Arbeit geleistet.
Hier hat Familie Biber ganze Arbeit geleistet.

Sicher ist: Es wird erlaubt sein, den Biber zu vergrämen. In der Sprache der Jagd bedeutet das, die Tiere wiederholt zu stören und am Ende zu vertreiben. Wie das aussehen soll, klärt sich möglicherweise am Dienstag nächster Woche. Bettina Sättele, die für das gesamte Regierungspräsdium zuständige Biberbeauftragte kommt ins Rathaus. Dann geht es unter anderem um die Möglichkeiten der Vergrämung, die der Stadt zur Verfügung stehen. Dabei bleibt Kollmeier die Gewissheit: „Den Biber werden wir nicht los.“