Zahlreiche Kameraden aus den umliegenden Orten wohnten der Fahrzeugweihe des neuen Feuerwehrautos in Fürstenberg bei. Stadtpfarrer Manuel Grimm nahm die Segnung vor. Eine Abordnung der Musikkapelle Fürstenberg umrahmte die Feier musikalisch.

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"Nach 34 Jahren genügte unser altes Fahrzeug heutigen Anforderungen nicht mehr", so Abteilungskommandant Martin Kiebele. In dem neuen Fahrzeug, einer TSF-W auf MAN-Fahrgestell kann auf einen Wasservorrat von 700 Litern für den Erstangriff zurückgegriffen werden. Im Fahrzeug befinden sich die Atemschutzgeräte, ein Wassersauger und eine Tauchpumpe. Mit dem neuen Stromerzeuger und dem dazu gehörigen Flutlichtstrahler lässt es sich auch nachts sicher und hell arbeiten. Damit sei man bestens für die Zukunft gerüstet, sowohl für die Brandbekämfung als auch für technische Hilfeleistungen. Derzeit dürfen 20 von 30 aktiven Kameraden das Fahrzeug führen. Nach langem Kampf sei er stolz, dem Ort Fürstenberg ein so tolles, hervorragendes Fahrzeug präsentieren zu dürfen. Außerdem freut er sich über drei neue Kameraden.

Rotes Prachtstück

Bürgermeister Michael Kollmeier betonte, dass man in den Hüfinger Ortsteilen aktive Feuerwehren haben wolle. Deshalb habe man beschlossen, diese mit wasserführenden Fahrzeugen auszurüsten. Ortsvorsteher Bernhard Schmid freute sich über das "rote Prachtstück" und erinnerte an den technischen Fortschritt, den die Feuerwehrtechnik seit den Fünfzigerjahren genommen hat. Das neue Fahrzeug jedoch setze noch einmal neue Maßstäbe bei der Brandbekämpfung.

Reinhold Engesser, stellvertretender Kreisbrandmeister betonte, Fahrzeuge und Geräte seien der Stolz vieler Feuerwehren. Aber für eine gute Feuerwehr müssten gut ausgebildete Frauen und Männer bereit sein, zu jeder Tages- und Nachtzeit zum Einsatz zu gehen und man Kameraden, die für Führungsaufgaben zur Verfügung stehen. Dies sei in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich. Stadtkommandant Martin Weiß erinnerte an die Zeit im Arbeitskreis, die Spaß gemacht habe.