„Man muss immer dran bleiben“, das vermittelt Sasa Hustic den Kindern und Jugendlichen, mit denen er beruflich zusammenarbeitet. Der Sozialpädagoge ist diesem Motto auch selbst treu geblieben. Nach seiner Wahlniederlage 2014, hat er es in diesem Jahr endlich in den Hüfinger Gemeinderat geschafft. „Der Spruch gilt nämlich auch für Erwachsene“, so Hustic.

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Studierter Sozialpädagoge

Der gebürtige Donaueschinger schloss seine Mittlere Reife 1993 erfolgreich an der Realschule Donaueschingen ab. Schon damals habe er soziales Engagement gezeigt. „In der zehnten Klasse war ich Schulsprecher“, so der 43-Jährige. Anschließend wechselte er auf das sozialpädagogische Gymnasium in Königsfeld. Von 1997 bis 2000 absolvierte er schließlich sein Studium für Sozialpädagogik an der Dualen Hochschule Schwenningen.

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„Nach abgeschlossenen Studium war ich im Integrationsdienst beim Roten Kreuz Rottweil tätig“, erinnert er sich. Zudem sei er Leiter in der Spielscheune Unterkirnach gewesen. „Nach Hüfingen bin ich 2005 gezogen.“ Seitdem geht er dort seiner Arbeit als Kinder- und Jugendreferent nach.

Beruf als Hobby

„Mein Beruf ist mein Hobby und mein Hobby mein Beruf“, witzelt der kroatische Staatsbürger. Er stehe jeden morgen auf und freue sich immer auf die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. „Wir veranstalten viele gemeinsame Projekte, bei denen sich die jungen Leute miteinbringen können.“ Das sei sehr wichtig für die Entwicklung der Jugendlichen und für das Stärken ihres Selbstvertrauens. Wenn Hustic einmal nicht beruflich unterwegs ist, verbringt er gerne Zeit in seinem Schrebergarten und ist viel in der Natur.

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Aktiv mitgestalten

Für die Hüfinger Kommunalpolitik interessiert er sich, seit er vor 14 Jahren nach Hüfingen zog. „Irgendwann dachte ich mir: Ich will nicht nur rumsitzen und meckern, ich will aktiv mitgestalten“, berichtet Hustic. Also habe er vor fünf Jahren für den Gemeinderat kandidiert. Damals hatte es nicht gereicht, jetzt ist er gewählt. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Kinder und Jugendlichen mehr in die Kommunalpolitik einbezogen werden.“