Das 58. Kreiserntedankfest ist am Mittwochabend grandios gestartet.

  • Im Festzelt: Die Stimmung im Festzelt war am ersten Tag während Stunden auf dem Siedepunkt und sorgte für einen ersten Höhepunkt. Die Brauereikapelle Fürstenberg unter Leitung von Matthias Mayer heizte in den Anfangsstunden dem Publikum ein, das zu Tausenden gekommen war. Hüfingens Bürgermeister Michael Kollmeier und Mundelfinges Ortsvorsteher Michael Jerg absolvierten den Fassanstrich gemeinsam und souverän mit einem Schlag.
     
Die Brauereikapelle mit Dirigent Matthias Mayer an der Front ist beim Auftakt des Kreiserntedankfestes in Mundelfingen einer der Garanten für einen stimmungsvollen Auftakt.
Die Brauereikapelle mit Dirigent Matthias Mayer an der Front ist beim Auftakt des Kreiserntedankfestes in Mundelfingen einer der Garanten für einen stimmungsvollen Auftakt.
  • Die Brauereikapelle hob mit ihrem Auftritt das Stimmungsbarometer. Nach kurzer Umbaupause nutzte die bayrische Partyband „Dirndlknacker“ die grandiose Stimmung, um das Feuer im Publikum zu entfachen. Ein farbenprächtiges Bild an Dirndlträgerinnen und Burschen in Krachledernen breitete sich im Festzelt aus und auch all die anderen feierten lautstark mit.
     
Festausschussmitglied Felix Parthie (von links), Ehrenmitglied Gebhard Welte und die aktuellen Vorsitzenden Patrick Späth und Saskia Welte sind begeistert.
Festausschussmitglied Felix Parthie (von links), Ehrenmitglied Gebhard Welte und die aktuellen Vorsitzenden Patrick Späth und Saskia Welte sind begeistert.
  • Mächtig ins Schwitzen kamen die Helfer in der Küche und am Ausschank. Auch das Servicepersonal spielte seine Routine aus, um die Wünsche der Festgäste rasch zu bedienen.
     
In Festzelt feiern zum Auftakt des Kreiserntedankfestes die Gäste begeistert mit.
In Festzelt feiern zum Auftakt des Kreiserntedankfestes die Gäste begeistert mit.
  • Beim Naturparkmarkt: Am Feiertag lockten tolles Herbstwetter, eine vielfältige Auswahl an Angeboten und diverse Aktionen die Besucher zum Naturparkmarkt Südschwarzwald, der das Erntedankfest begleitete. Bei den Besuchern war einmal mehr der Wunsch nach mehr Regionalität und biologischer Produktion der Produkte erkennbar.
     
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  • So kam es immer wieder vor, dass sie sich beim Kauf von einheimisch produziertem leckerem Käse, Brot oder Nudeln auch nach dem Herstellungsverfahren oder der Möglichkeit einer Besichtigung des Betriebes erkundigten.
     
Brot und Nudeln aus eigener Produktion präsentieren Barbara Straub (links) und Christine Bäurer aus Fürstenberg.
Brot und Nudeln aus eigener Produktion präsentieren Barbara Straub (links) und Christine Bäurer aus Fürstenberg.
  • Die Standbetreiber gaben gerne Auskunft. Vorgestellt wurden alte Handwerksberufe. So waren unter anderem ein Korbmacher und ein Küfer zu Gast.

    Marktorganisator und Landjugend-Mitglied Jan Welte gab zudem dem Naturschutzgroßprojekt Baar die Möglichkeit, die bereits durchgeführten und noch geplanten Maßnahmen zu präsentieren.
     
Die selbst gebastelten alten Outdoor-Spiele von Manfred Schneider sind der Renner am Rande des Naturparkmarktes.
Die selbst gebastelten alten Outdoor-Spiele von Manfred Schneider sind der Renner am Rande des Naturparkmarktes.


Riesigen Anklang bei Jung und Alt fanden die selbst konstruierten alten Outdoor-Spiele von Manfred Schneider. Auch das Interesse an der Kochschule des Naturparks war enorm.
 

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Auf dem Podium: Zwischen Verbraucherwunsch und Wirklichkeit drehte sich am Feiertag eine Diskussion. Unter der Leitung der Agraringenieurin Anne Körkel drehte sich der Austausch um die heutigen Bewirtschaftungsmethoden der Ackerflächen und die sich dadurch ergebende Art der Erzeugung. Ihre Diskussionspartner waren sich einig, dass regionale Produktion eine größere Wertschätzung erfahren müsse, egal oder konventionell oder im zertifizierten Biobetrieb erzeugt.
 

Anne Körkel (links) lauscht gespannt den Fragen der Bräunlingerin Barbara Meier.
Anne Körkel (links) lauscht gespannt den Fragen der Bräunlingerin Barbara Meier.

Landrat Sven Hinterseh und Agrarminister Peter Hauk waren sich einig, dass ein Anstieg der regional erzeugten Lebensmittel nur über ein geändertes Verbraucherverhalten erfolgen kann. Der Bruggener Landwirt Mathias Friedrich empfahl, die Kennzeichnung für die Herkunft der Lebensmittel und ihrer Inhaltsstoffe zu verschärfen und mit dem Bürokratieabbaus ernst zu machen.

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