In Fürstenberg nimmt die Sportgemeinschaft eine einzigartige Stellung ein, weil sie als einziger Verein das gesellschaftliche Leben mit einem sportlichen Freizeitangebot bereichert. Sie ist in die drei Abteilungen Beachvolleyball, Mountainbike und Gymnastik unterteilt und bietet mit ihren Angeboten für alle Generationen vom Anfänger bis zum trainierten Hobbysportler etwas. Im Gegensatz zu allen anderen Vereinen ist für die Sportgemeinschaft auch im neuen Vereinshaus am Rande des Freizeitgeländes im Südwesten des Ortes kein Raum vorgesehen.

Die Fürstenberger Hobby-Beachvolleyballer kämpfen um jeden Ball. Im Hintergrund ist die kleine Vereinshütte mit neu angelegter Veranda zu sehen. Bild: Rainer Bombardi
Die Fürstenberger Hobby-Beachvolleyballer kämpfen um jeden Ball. Im Hintergrund ist die kleine Vereinshütte mit neu angelegter Veranda zu sehen. Bild: Rainer Bombardi

Das ist auch nicht notwendig, da der Bedarf an Büroräumlichkeiten eher begrenzt ist. „Wichtig ist für uns, dass wir in der Bürgerhalle in der meisten Zeit des Jahres unser Volleyball- und Gymnastikangebot bieten können“, lacht Vorsitzender Marius Tritschler. Mountainbiketouren finden ohnehin im Freien statt. Seit ein paar Jahren besteht im Sommer zudem die Möglichkeit, sich auf dem von den Mitgliedern in zahlreichen Stunden angelegten Beachvolleyballfeld auszutoben. Dieses existiert bereits seit mehreren Jahren und liegt in direkter Nachbarschaft zum künftigen Standort des Vereinshauses. So gesehen ist es eine Art Ringschluss, der das Vereinsleben im Südwesten von Fürstenberg konzentriert.

Barfuß wird in der Regel gespielt – am Sonntag dürfte das beim angesagten guten Wetter kein Problem sein.
Barfuß wird in der Regel gespielt – am Sonntag dürfte das beim angesagten guten Wetter kein Problem sein.

Tritschler hofft, dass es im Zuge des neuen Vereinshauses möglich ist, die Stromversorgung bis an die kleine Schutz- und Vereinsholzhütte neben dem Volleyballfeld zu verlegen. In Eigenregie umrandeten sie die Mitglieder jüngst mit einer kleinen Veranda, von der aus gut die Volleyballmatches verfolgt werden können. „Einen Stromanschluss in nächster Nähe zu haben erleichtert uns zum Beispiel vor Turnieren die Installation einer Lautsprecheranlage“, bemerkt Tritschler. Die Möglichkeit, im Falle eines Stromanschlusses das Volleyballfeld an lauen Abenden zu Gunsten von längerem Beachvolleyballgenuss mit Flutlicht auszuleuchten, hält er aktuell für unrealistisch.

Immer wieder erstaunt ist Tritschler, dass die Fürstenberger Freizeitanlagen auch bei Auswärtigen begehrt sind. So mietete sich ein Bezirksligist aus dem Bodenseeraum für sein Trainingslager in diesem Jahr auf dem Fußballplatz unterhalb des Beachvolleyballplatzes ein. Doch am Sonntag ab 11 Uhr gehört die Anlage wieder den Fürstenbergern. Bereits zehn Teams mit je vier Spielerinnen und Spielern haben sich für das vierte Beachvolleyball-Sommerturnier der Sportgemeinschaft angemeldet. Das Turnier verspricht eine gehörige Portion Spaß, denn es treffen Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen aufeinander. Es nehmen Teams örtlicher Vereine teil und andere Mannschaften, die sich eigens für das Turnier zusammenfanden.

Das Turnier ist ein Sport- und gesellschaftliches Ereignis zugleich, denn es bietet von Beginn an die Möglichkeit, sich mit kleinen Snacks, Kaffee und Kuchen zu verköstigen und die Spiele von aussichtsreicher Postion live zu verfolgen. Für Tritschler ist es das erste Beachvolleyballturnier als Vorsitzender. Doch er betont, dass so ein Ereigniss für einen Verein mit 50 Mitgliedern nur machbar ist, wenn im Vorstand alle an einem Strang ziehen. Vorsitzender Tritschler kam vor drei Jahren der Liebe wegen nach Fürstenberg und stammt aus Geisingen. Als ehemaliger aktiver Fußballspieler beim FC Gutmadingen verschlug es ihn aus beruflichen Gründen vielfach in den asiatischen Raum. Als Newcomer übernahm er damals den Vorsitz der Sportgemeinschaft, deren Angebot er mittelfristig um eine Laufgruppe erweitern möchte.