Mit einem neuen Dirigenten startet der Musikverein Sumpfohren in das neue Vereinsjahr. Dirigentin Eva-Maria Agostini wollte eigentlich den Taktstock bereits Mitte 2019 weitergeben. Aufgrund des akuten Dirigentenmangels im Schwarzwald-Baar-Kreis, aber auch weil ihr am Sumpfohrener Verein so viel liegt, machte sie einige Monate weiter. Im Dezember nun konnte Jens Heringshausen für den Verein begeistert werden.

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Heringshausen, welcher in Göschweiler wohnt und bis Ende 2019 die örtliche Bläserjugend musikalisch leitete, stellt sich nun der Herausforderung, den 35 Mitglieder großen Verein zu leiten. „Der Musikverein Sumpfohren ist ein sehr toller Verein. Gerade die Kameradschaft ist in Sumpfohren ausgezeichnet. Dadurch macht das Musizieren in Sumpfohren auch sehr viel Spaß, da für mich die Kameradschaft und die Qualität der Musik nah beieinander liegen“, sagte Agostini.

Experimentierfreudige Musiker

Des Weiteren sei der Musikverein Sumpfohren ein toller Verein, welcher sehr experimentierfreudig sei und dem an auch mal schwierige Stücke hinlegen könne. „Es wird sich daran ausprobiert, ohne zu murren“, so die scheidende Dirigentin.

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Auf genau diese Eigenschaften der Sumpfohrener freut sich Heringshausen auch bereits „Bei mir ist der Funke gleich beim Probedirigat übergesprungen. Ich freue mich bereits jetzt schon sehr auf die Zusammenarbeit und finde, dass der Verein bereits auf einem sehr guten Weg ist“, meinte er. Das erste große Ziel sei es, die große Auswahl an Stücken ein bisschen einzugrenzen und die Mappe eventuell etwas zu modernisieren. „Mich freut es bereits jetzt sehr, dass es in Sumpfohren kein ‚Abarbeiten‘ von Musikproben gibt, sondern die Musiker voll dabei sind“, so der neue musikalische Chef.

Durchschnittlicher Probenbesuch

Weitere, größere personelle Neuigkeiten gab es bei der Generalversammlung des Musikvereins Sumpfohren nicht zu vermelden. Der Vorstand wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt. Des Weiteren konnten sich die beiden Dirigenten über eine durchschnittliche Quote beim Probenbesuch von 74,8 Prozent freuen.