Die Veranstaltungshöhepunkte in Behla gehen weiter und lassen der Einweihungsfeier der neuen Kindertagesstätte weitere Festtage folgen. Die Voraussetzung für diesen zweiten Coup schuf die Feuerwehrabteilung Behla.

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Sie hatte sich ohne Diskussionen dazu bereiterklärt, mit überproportionalem ehrenamtlichen Engagement zu einem zweckmäßigen und modernen Erscheinungsbild des Feuerwehrgerätehauses beizutragen. Am Schluss waren es etwas mehr als 1100 ehrenamtlich Stunden, welche die aktiven Mitglieder in ihrer Freizeit opferten.

Abteilungskommandant Thomas Koßbiehl hob hervor, dass die Realisierung des neuen Gerätehauses dank eines herausragenden Zusammenhalts reibungslos ablief. Er dankte den Einsatzkräften denen es gelang, einen erhöhten Probenaufwand zum Kennenlernen des neuen wasserführenden mittleren Löschfahrzeuges (MLF), die ehrenamtlichen Arbeitseinsätze, die Stunden für die Festvorbereitungen und die realen Einsätze zu organisieren.

Bauleiter Bernhard Streit (links) überreicht Kommandant Thomas Koßbiehl, Bürgermeister Michael Kollmeier und Ortsvorsteher Christoph Martin symbolisch den Eingangsschlüssel für das neue Feuerwehrgerätehaus.
Bauleiter Bernhard Streit (links) überreicht Kommandant Thomas Koßbiehl, Bürgermeister Michael Kollmeier und Ortsvorsteher Christoph Martin symbolisch den Eingangsschlüssel für das neue Feuerwehrgerätehaus. | Bild: Rainer Bombardi

Bürgermeister Michael Kollmeier hob dieses Zusammengehörigkeitsgefühl hervor, welcher das Leben einer Stadt wertvoll mache und das städtische Konzept der dezentralen Feuerwehr erst richtig zum Erblühen bringe. „In der Entwicklung der Stadt sind wir darauf angewiesen, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Projekte zu stemmen“, bezeichnete er die Einbindung des einheimischen Bauleiters Bernhard Streit als weiteren Glücksfall.

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Kollmeier hob zudem die Möglichkeiten hervor, die sich mit dem Neubau der B 27 für eine Neugestaltung der Ortsmitte von Behla ergeben. Streit übergab nicht nur einen Eingangsschlüssel, sondern lobte auch das fließende Miteinander zwischen ehrenamtlichen Helfern und den Handwerkern.

Ortsvorsteher Christoph Martin ging darauf ein, dass sich die Geschichte wiederholt und erinnerte an den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Behla und den damaligen Ersatz der Tragkraftspritze mit einem neuen Fahrzeug. Er hob die Effizienz der Feuerwehr hervor, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit ist.

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Der stellvertretende Kreisbrandmeister Reinhold Engesser sprach von einer kostenintensiven aber unbedingten Neuausstattung einer modernen Wehr. Er sprach von einem kreisweiten Novum in einem Jahr ein neues und Fahrzeug anzuschaffen und parallel die Kosten für eine Erweiterung des Gerätehauses aufzubringen. Hüfingens Kommandant Markus Ziganczuk sprach von stetig steigenden Aufgaben für die Feuerwehren und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Vikar Augustus Izekwe weiht Feuerwehrgerätehaus und Löschfahrzeug.
Vikar Augustus Izekwe weiht Feuerwehrgerätehaus und Löschfahrzeug. | Bild: Rainer Bombardi

Die Weihe von Fahrzeug und Gerätehaus übernahm Vikar Augustus Izekwe. Danach standen die Tore des neuen Feuerwehrgerätehauses und Fahrzeuges für alle offen. Noch einmal konnten sich die Gäste von der Liebe zum Detail überzeugen, mit der die aktiven Helfer ihre zukünftige Domizil gestalteten. An der Eingangsseite machten sie zudem in großen Lettern mit der Aufschrift „Feuerwehr Behla“ in großen Lettern sichtbar, dass die Feuerwehr in Zukunft neben der Stadtwehr in Hüfingen eine zentrale Funktion erhält. Zu den Klängen des Musikvereins Behla erfolgte der Bieranstich zu drei Festtagen, die mit dem Auftritt der Zitronenschüttler ihren ersten Höhepunkt erlebten.

Der Musikverein Behla unter Leitung von Gabriel Lehmann begleitet den Festakt.
Der Musikverein Behla unter Leitung von Gabriel Lehmann begleitet den Festakt. | Bild: Rainer Bombardi

Am Sonntag wehte ein Hauch Volksfestfeeling über das Festgelände, wo mit den Gauchachmusikanten, den Hausener Dorfmusikanten und der Behlaer Porschemusik drei Musikformationen für famose Stimmung sorgten. Parallel dazu war das Bierkasten stapeln angesagt.