Die kleine Lotta aus Hüfingen spielt in der neuen Krippe „Kleeblatt“ mit Till aus Sumpfohren. „Ein Sumpfohrener und ein Hüfinger beim gemeinsamen Spiel“, sagt Bürgermeister Michael Kollmeier beim Festakt zur offiziellen Eröffnung der Krippe, die seit Montag in Betrieb ist. Ein Bild, das symbolhaft für das stehe, das man mit der Krippe bieten wolle: „Sie ist eine Infrastruktur-Einrichtung für Sumpfohren, aber auch offen für alle anderen. Sie nimmt auch für die Kernstadt eine wichtige Rolle ein“, so der Bürgermeister. Jetzt gehe es vor allem darum, dass Angebot bekannt zu machen: „Wir müssen den Leuten sagen, was wir machen. Wir werden erleben, dass die Einrichtung sich füllt.“

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Mario Isele (rechts), Sachgebietsleiter der Geschäftsführung Kindergarten, und Bürgermeister Michael Kollmeier freuen sich über das neue Krippenangebot in Sumpfohren.
Mario Isele (rechts), Sachgebietsleiter der Geschäftsführung Kindergarten, und Bürgermeister Michael Kollmeier freuen sich über das neue Krippenangebot in Sumpfohren. | Bild: Simon, Guy

Plätze sind notwendig

Bei den Kindergarten-Planungen Ende 2018 sei klar geworden, dass zehn Plätze für den U 3-Bereich gebraucht, Plätze für Ü 3 wegkommen werden. „Die Entscheidung war klar, das Gebäude ist da.“ 2019 sei ein Rekordjahr hinsichtlich der Investitionen. „Dennoch hat mir das Bauamt versichert, dass wir es bis zum 1. September packen“, so Kollmeier. Die Kinder-Betreuung an dieser Stelle sei die beste Entscheidung. Man habe zuvor viele Ideen angedacht und nach Lösungen gesucht. „Möglich gemacht hat es schließlich die Entwicklung der Kinderzahlen. Es wurde klar: Wir brauchen genau diese Plätze.“

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Etwas weiter unten

Mit Kosten von 60 000 Euro habe man einen guten Rahmen für den Umbau: „Der ist für die Kleinen und bei denen spielt sich eben alles ein Stockwerk tiefer ab.“ Das bedeutet konkret: Alles musste auf eine geringere Höhe angepasst werden.

Gute Entscheidung

Auch Mario Isele, Sachgebietsleiter der Geschäftsführung Kindergarten der Stühlinger Verrechnungsstelle, ist sich sicher: „Es werden noch mehr Kinder kommen.“ Er rechnet bereits 2020 mit einer Auslastung der Einrichtung in Sumpfohren. „Es ist immer so bei Krippen. Die Leute müssen erst wissen, dass es sie gibt.“ Mit der voll belegten Krippe in Behla sei es eine gute Entscheidung gewesen, hier eine weitere Gruppe einzurichten. „Auch der Erhalt des Bestandes spricht für eine gute zukunftsfähige Entscheidung“, so Isele.

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Froh über die Lösung in Sumpfohren ist auch Ortsvorsteherin Ancilla Batsching: „Es war unser dringendstes Anliegen, dass die Kita hier nicht geschlossen wird. Ich freue mich unbändig.“

„Es ist toll, dass das Alte hier wieder neu genutzt werden kann“, sagt Sabrina Haberland, Leiterin der Kindertageseinrichtung St. Georg in Behla, zu der die Krippe Kleeblatt gehört. „Wenn man sieht, dass etwas gut ist, dann wird es auch angenommen“, erklärte sie. Entsprechend habe man auch schon weitere Anmeldungen für die Krippe verzeichnen können.

Krippe Kleeblatt

In der Krippengruppe Kleeblatt in Sumpfohren können zehn Kinder im Alter zwischen drei Wochen und drei Jahren betreut werden. Sie wird als Außengruppe der Kita St. Georg Behla in Trägerschaft der katholischen Kirche geführt. Sie entstand in der ehemaligen Behlaer Schule und wurde Anfang September geöffnet. Die Krippengruppe Kleeblatt weist verlängerte Öffnungszeiten auf und arbeitet montags bis freitags jeweils von 7.30 bis 14 Uhr. Für die Kinder gibt es bei Bedarf ein warmes Mittagessen. Anmeldungen für einen Platz in der Krippengruppe in Sumpfohren können per E-Mail an krippe-behla@kath-aufderbaar.de erfolgen. Ann-Kathrin Dunzweiler unter 07 71/89 76 41 14 oder Sabrina Haberland unter 07 71/92 38 99 10 geben weitere Auskünfte. Die Wiedereröffnung des vor zehn Jahren eröffneten Kindergartens ist laut Ortsvorsteherin Ancilla Batsching ein unentbehrlicher Bestandteil der Infrastruktur.