• Sumpfohren: Begleitet durch die Musik der Narren, welche bereits seit den frühen Morgenstunden die Dorfbewohner weckten, ging es für den Narrenverein Boschenstecher Sumpfohren in den Kindergarten Sankt Silvester. Nicht nur die Kinder hatten dabei eine Riesenfreude und begrüßten die Befreiung mit Fasnachtssprüchen und einem verspäteten Frühstück, sondern auch die Narren und die Erzieherinnen. Danach ging es weiter zur Absetzung von Ortsvorsteherin Ancilla Batsching sowie dem Boschenkarrenrennen und der Kinderfasnacht. (aw)
  • Mundelfingen: Zeitverzögert aber dafür mit umso mehr Pep befreiten die Mundelfinger Narren die Schüler in den sanierten Klassenräumen. Angeführt von Narrenvater Heiko Gänsler und den Schmotzige Dunschdig-Hexen zeigten sie eine Etage höher Ortsvorsteher Michael Jerg die Grenzen seiner Regentschaft auf. Für eine Woche leiten sie im Rathaus nun die Geschicke und begleiteten unmittelbar nach der Eroberung das närrische Treiben in den Straßen und das Stellen des Narrenbaumes. (bom)
  • Fürstenberg: Die Musikkapelle machte sich frühmorgens, als alle Bergesel noch in ihren Ställen ruhten auf die Socken. Schließlich befreiten sie frisch gestärkt die Kindergartenkinder. Währendessen zog ein weiterer Trupp unter der Leitung von Revierförster Andreas Wolf und Förster Peter Marx los, um auf der Länge den Narrenbaum zu schlagen. Die Musiker weckten schwungvoll die Bevölkerung im Ort. Das Treiben mündete abends in den ersten Ball der Vereine.
    (bom)
  • Behla: Bunt und fetzig wurde die Dorffasnacht in Behla eingeleitet. Mit verschiedenen Mottos zogen die Narren bereits morgens los und weckten die Dorfbewohner. Dabei zeigten die Behlaer jede Menge Kreativität und zogen unter anderem als Schwarzwaldmaidle, Ärzteteam oder als Agenten umher. Dann ging es zum Wettklöpfen auf dem Sternenplatz und anschließend zum Narrenbaumstellen. (aw)
  • Hausen vor Wald: Lautstark hat die Katzenmusik schon vor sechs Uhr Narren und arbeitende Bevölkerung aus dem Bett geholt. Die einen gingen zur Arbeit, die Reetiwölf aber kamen im Wolfstüble bei Wilhelm Krieg zusammen. Mit Unterstützung der Katzenmusik machten sie sich auf zur Entmachtung der Pädagogen in Schule und Kindergarten. Schließlich kam die große Herausforderung: das Stellen des Narrenbaums, die Entmachtung von Ortsvorsteher Hans-Peter Münzer und die Machtübernahme der Narren. (lug)

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