Mit dem Leitspruch Gott zu Ehr, den Nächsten zur Wehr„ hat Feuerwehrseelsorger Michael Radigk seine Predigt beim Floriansgottesdienst eröffnet. Der war gleichzeitig Beginn des letzten Tages eines grandios verlaufenden Feuerwehrjubiläums, das über drei Tage die Besucher in Scharen anzog und so der Hüfinger Feuerwehr ein würdiges Fest zum 150. Geburtstag bescherten.

Vikar Klaus Käfer (links) und Feuerwehrseelsorger Michael Radigk zelebrieren den Floriansgottesdienst.
Vikar Klaus Käfer (links) und Feuerwehrseelsorger Michael Radigk zelebrieren den Floriansgottesdienst. | Bild: Rainer Bombardi

Feuerwehrleute als Samariter

In der voll besetzten Pfarrkirche begann auch der vom Hüfinger Vikar Klaus Käfer kurzweilig zelebrierte Floriansgottesdienst, der auch die feierliche Weihe der Hüfinger Feuerwehrfahne beinhaltete. In seiner Predigt hob Diakon Radigk noch einmal die Bedeutung der Feuerwehr hervor, die sich wie im Gleichnis zum barmherzigen Samariter selbstlos für die umgehende Hilfe der in Not geratenen Nächsten einsetzt.

Vikar Klaus Käfer (links) und Diakon Michael Radigk weihen die neue Feuerwehrfahne.
Vikar Klaus Käfer (links) und Diakon Michael Radigk weihen die neue Feuerwehrfahne. | Bild: Rainer Bombardi
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Großes Fest beim Feuerwehrgerätehaus

Nach dem Gottesdienst prozessierten die Einsatzkräfte angeführt von der Stadtmusik bis zum Feuerwehrgerätehaus. Dort warteten nicht nur wie in den Tagen zu vor ein üppiges Angebot an Speis und Trank, sondern auch reichlich musikalische Unterhaltung. Den Auftakt machte die Stadtmusik, die zur Frühschoppenzeit bis in die frühen Nachmittagsstunden für gute Laune sorgte. Am Eingang zum Festgelände boten Händler Eis und Naturprodukte feil. Ein Blickfang war auch das historische Donaueschinger Feuerwehrfahrzeug vor dem Eingang. Am frühen Nachmittag unterhielt der Musikverein Grüningen die Gäste. Den musikalischen Schlussakkord setzte die einheimische Coverband „ConPlan“.

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Wehren kämpfen um Leistungsabzeichen

Mit reichlich Plan und bestens strukturiert hatte der Vortag begonnen, an welchem in aller Herrgottsfrühe die Leistungswettkämpfe des Landkreises stattfanden. Eine rekordverdächtige Anzahl von 31 Mannschaften aus dem gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis nahm daran teil. Sie bewiesen einer Fachjury, dass die Bewältigung der Anforderungen für die Leistungsabzeichen in Gold, Silber oder Bronze kein Problem darstellen. Für 28 Mannschaften erfüllten sich ihre selbst gesteckten Ziele, drei von ihnen hatten Pech und haben die Gelegenheit sich am Mittwoch am selben Ort erneut zu beweisen.

Zuschauer verfolgen am Samstagmorgen aufmerksam die Leitungswettkämpfe der Feuerwehren.
Zuschauer verfolgen am Samstagmorgen aufmerksam die Leitungswettkämpfe der Feuerwehren. | Bild: Rainer Bombardi

Konzerte am Samstagabend

Der Nachmittag war den Altersmannschaften vorbehalten, die das Ambiente rund um das Feuerwehrgerätehaus Hüfingen in vollen Zügen genossen. Am Samstagabend sorgten die Blasmusikformationen „Brotäne Herdeepfel“ und die „Baaremer Luusbuäbä“ für Festivalcharakter und einen weiteren Festhöhepunkt. Sie spielten sich bis weit nach Mitternacht in die Herzen ihrer Zuhörer die auf Bänken, Stühlen, klatschend und singend mitmachten.

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Die Baaremer Luusbuäbä garantieren gute Stimmung bis weit nach Mitternacht.
Die Baaremer Luusbuäbä garantieren gute Stimmung bis weit nach Mitternacht. | Bild: Rainer Bombardi

Viele Zuhörer im Publikum nahmen das Fest zum Anlass ihre am Nachmittag erhaltenen Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze ausgiebig zu feiern. Rund herum zufrieden mit dem Festablauf waren Hüfingens Abteilungskommandant Jan-Philipp Bäuer und Gesamtkommandant Martin Ziganczuk. „Am Montag geht es ans Aufräumen, am Dienstag wird das Zelt abgebaut“, freut sich Ziganczuk, dass nun wieder ruhigere Tage einkehren.

Kommandant Jan-Philipp Bäurer (von links), Gesamtkommandant Martin Ziganczuk und Blumbergs Kommandant Stefan Band diskutieren einen ...
Kommandant Jan-Philipp Bäurer (von links), Gesamtkommandant Martin Ziganczuk und Blumbergs Kommandant Stefan Band diskutieren einen erfolgreichen Festerlauf. | Bild: Rainer Bombardi