Der Baaremer Festsommer fand am Wochenende auf der alten Schloßstraße in Hausen vor Wald seine Fortsetzung. Das traditionelle Straßenfestival lockte wieder hunderte von Besuchern an. Viele von ihnen waren mit dem Fahrrad, in Wanderstiefeln oder mit dem Auto gekommen. Sie nutzten das schöne Wetter, um an den beiden Tagen von Beginn an das Fest live zu erleben.

Das Fest ist eröffnet (von links): Christian Schenkenbach, Eva-Maria Riegger, Konrad Wehinger, Uwe Schenkenbach, Hans-Peter Münzer, Harald Weh, Adolf Baumann, Oliver Eckerle, Selina Straub und Michael Reitze.
Das Fest ist eröffnet (von links): Christian Schenkenbach, Eva-Maria Riegger, Konrad Wehinger, Uwe Schenkenbach, Hans-Peter Münzer, Harald Weh, Adolf Baumann, Oliver Eckerle, Selina Straub und Michael Reitze.

Zum Auftakt gab es den traditionellen Bieranstich, der unter Mitwirkung von Ortsvorsteher Hans-Peter Münzer, den Brauereimanager Oliver Eckerle, den Getränkelieferanten Christian und Uwe Schenkenbach und den Vereinsvorsitzenden der Veranstalter Eva-Maria Riegger, Konrad Wehinger (Musikkapelle), Selina Straub (Bläserjugend) und Michael Reitze (Männergesangverein) stattfand. Aus den Reihen der Stadtverwaltung war die Doppelspitze Harald Weh und Adolf Baumann präsent, die beide als Stellvertreter des Bürgermeisters agieren.

„Das Fest am dritten Augustwochenende besitzt eine Tradition, die als Straßenfest oder Straßenfestival einen festen Platz im städtischen Terminkalender hat, aus dem es nicht mehr wegzudenken ist“, sprach Ortsvorsteher Hans-Peter Münzer von einen Werbeträger für den Ortsteil und die Stadt. Musikalisch unterhielten die Aubachtal-Musikanten, die ihren Namen dem Aubach zu verdanken haben, der von Faulenfürst in den Schluchsee fließt.

Das Personal hinter den Theken ist gut gelaunt. Jede Menge Spaß beim Bier zapfen hat Thomas Baumann.
Das Personal hinter den Theken ist gut gelaunt. Jede Menge Spaß beim Bier zapfen hat Thomas Baumann.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Helfer vor und hinter den Tresen bereits einiges zu tun. Doch das Fest entwickelte sich immer besser und je länger der Abend dauerte, desto schwieriger war ein Durchkommen. Musikalisch richtete sich derweil auf der großen Bühne am Straßenbeginn die Tom-Alex-Band ein und knüpfte mit einer Fülle an Hits der vergangenen Jahrzehnte nahtlos an den schwungvollen Auftritt der Aubachtal-Musikanten an.

Zur Frühschoppenzeit am Sonntagmorgen nutzten die Nachbarn vom Musikverein Döggingen unter Leitung von Frank Unold die Gelegenheit, ihr Publikum musikalisch auf den Sommertag einzustimmen. Auf der Bühne folgten die Musikvereine aus Hammereisenbach, Aasen und der Country-Style Live Musiker Carlo Haggard. Erstmals geöffnet war auch die Kaffeestube im Rathaus, in der die selbst gemachten Kuchen „wie warme Semmeln“ weggingen. Wer einen erfrischenden Ort an einem Hochsommertag suchte, war dort gut aufgehoben.

Die Qual der Wahl hat Dietmar Baumann bei der Auswahl der Kuchen in der Kaffeestube. Silke Günther (von links), Monika Riegger und Elisabeth Riegger beraten gerne.
Die Qual der Wahl hat Dietmar Baumann bei der Auswahl der Kuchen in der Kaffeestube. Silke Günther (von links), Monika Riegger und Elisabeth Riegger beraten gerne.

Reißenden Absatz hatte auch der Mittagstisch. In der Festhütte gab es kaum mehr einen freien Platz und auch auf den Sitzbänken in der alten Schloßstraße waren freie Plätze Mangelware. Am Sonntag boten die Veranstalter für die Kinder zudem neben dem Rathaus die Möglichkeit, sich auf einer Hüpfburg zu vergnügen. Stark frequentiert waren an beiden Tagen der Bier- und der Weinstand.

Reichlich musikalische Unterhaltung bietet das dreitägige Straßenfestival in Hausen vor Wald. Zum Frühschoppenzeit am Sonntag übernehmen die Nachbarn vom Musikverein Döggingen die Regie.
Reichlich musikalische Unterhaltung bietet das dreitägige Straßenfestival in Hausen vor Wald. Zum Frühschoppenzeit am Sonntag übernehmen die Nachbarn vom Musikverein Döggingen die Regie.

Eva-Maria Riegger, Vorsitzende der Musikkapelle, war schon zur Halbzeit absolut zufrieden mit dem Festverlauf. Die angekündigten Regenschauer blieben aus und dem bedeckten Himmel am Samstag folgte ein blauer Hochsommertag am Sonntag. Dabei ist der Sonntag traditionell der Tag, an dem die Besucher der umliegenden Orte dem Straßenfestival einen Besuch abstatten.