Rundum bewährt hat sich bei der Hüfinger Kolpingfamilie die Umstrukturierung der Vorstandsebene und die Verteilung der Aufgaben auf viele Vorstandsschultern. So lautete die Bilanz des seit einem Jahr amtierenden Vorsitzenden Markus Leichenauer am Samstag im Landgasthaus Frank: „Die vor einem Jahr eingeleitete Umverteilung der Vorstandsposten war die richtige Entscheidung.“ 

Honoriger Verein zählt 180 Mitglieder

Beim Jahrestreff zeigte sich die Kolpingfamilie als rundum gesunder und agiler Verein, dessen Mitglieder sich nicht nur in vielen sozialpolitischen Fragen weiterbilden, sondern insbesondere auch aktiv anpacken, wenn handwerkliche Hilfe benötigt wird. Dass die Mitglieder an den Aktivitäten ihres Vereins stark interessiert sind machte allein der sehr gute Versammlungsbesuch deutlich: Von den 180 Mitgliedern kamen 73 zur Hauptversammlung.

Bei den Neuwahlen wurde alle Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt: Beisitzer auf weitere drei Jahre bleiben Werner Krachenfels und Thomas Held, die Kolpingjugend wird ein weiteres Jahr vom Trio Nico Held, Johannes Boos und Patrick Roßhart geleitet. Als Kassenprüfer für erneute zwei Jahre wurde Markus Gilly bestätigt. Nach einem Anwärterjahr als Mitglieder neu in den Verein aufgenommen wurden Marcel Winterhalder, Tom Krausbeck und Leo Kramer. Weitere Anwärter, darunter auch aus Bräunlingen, sind in der Warteschlange.

Helmut Hummel ist seit 65 Jahren ein Kolpingbruder

Ein Schwerpunkt des Abends bildete die Ehrung und Auszeichnung von 13 langjährigen und treuen Kolpingmitgliedern: Jan-Philipp Bäurer und Thomas Klimmer wurden für 25 Jahre ausgezeichnet, seit 40 Jahren dabei sind Georg Moog, Christian Kopp, Martin Schrenk, Michael Bolli und Werner Krachenfels. Seit 60 Jahren engagieren sich Josef Walker, Bertold Hug, Horst Hug, Heinrich Kling und Paul Moosmann und absoluter Rekordhalter des Abends an Mitgliedsjahren war Helmut Hummel, der für stolze 65 Jahre geehrt wurde. Dass die Hüfinger Kolpingfamilie für das Gemeinwohl tatkräftig aktiv anpackt, zeigte der Rück- und Ausblick von Kolpingchef Markus Leichenauer, der neben dem Schankhaus zwei weitere „Baustellen“ erwähnte: Ende November wurde der pfarrgemeindeeigene Archivraum im Pfarrhaus renoviert, isoliert und erweitert. Für das Stadtbächlifest 2022 planen die Kolpingbrüder außerdem einen kompletten Neubau der Vereinshütte.

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Für 2020 versprach Leichenauer wieder attraktive Veranstaltungen. Startschuss ist wie jedes Jahr mit dem Kolpingball am 8. und 9. Februar 2020, der diesmal unterm Motto „Närrische Kolpingsspiele 2020“ steht.