Die Wahl von Christoph Martin zum neuen Ortsvorsteher, die Verpflichtung der vier neuen Ortschaftsräte Susanne Krause-Sittnick, Klemens Götz, Markus Vetter und des zum neuen stellvertretenden Ortsvorsteher vorgeschlagenen Benjamin Schnaitter standen in Behla im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates.

Elf Kandidaten für sechs Sitze

Im Vorfeld ergab sich der spannende Verlauf der Wahlen in den Ortschaftsrat aufgrund der Bereitschaft von elf Kandidaten, sich um einen der sechs freien Sitze im Ortschaftsrat zu bewerben. Zudem waren mit den berufsbedingt und aus privaten Gründen begründeten Rücktritten von Thomas Koßbiehl, Friedel Vetter und Ortsvorsteher Uwe Schnekenburger drei Sitze vakant geworden.

Dank an scheidende Räte

Im Rathaus dankte Bürgermeister Michael Kollmeier den scheidenden Räten für Zeit und Engagement, die sie zum Wohle der Bürger und zur Weiterentwicklung von Behla in der abgelaufenen Amtszeit investierten. Friedel Vetter überreichte er für ihr insgesamt 25-jähriges Wirken im Gremium als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde und eine Stele des Gemeindetages Baden-Württemberg. Zehn Jahre wirkte Thomas Koßbiehl im Ortschaftsrat mit und erhielt dafür eine Urkunde und eine Ehrennadel des Gemeindetages. Jeweils fünf Jahre im Ortschaftsrat waren Christian Sauter und Uwe Schnekenburger.

B27-Umfahrung ein Meilenstein

Kollmeier lobte den Ortschaftsrat für sein Wirken in den vergangen fünf Jahren. In zeitaufwändigen Sitzungen und einer guten Diskussionskultur habe er geräuschlos Projekte und Meilensteine realisiert, die von den Vorgängern teilweise in jahrzehntelanger Vorbereitung auf den Weg gebracht wurden. Als Beispiele nannte er die Realisierung der B27-Umfahrung, die Wiedereröffnung des Kindergartens, verbunden mit dem Bau einer Kindertagesstätte, die flächendeckende Breitbandversorgung, die Erweiterung und dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses und den Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges.

Dank an Ortsvorsteher Schnekenburger

Kollmeier bezeichnete den scheidenden Ortsvorsteher Schnekenburger als einen Sympathieträger, der es mit den Fähigkeiten eines Projektmanagers verstand, mit Argumenten und Sachkenntnis zu überzeugen und Visionen für Behla zu entwickeln. Als Dienstälteste Rätin wünschte Friedel Vetter dem neuen Gremium viel Glück bei den Planungen und der Umsetzung der Dorfplatzerneuerung, der in Zusammenhang mit dem Neubaugebiet geplanten Verbindungsstraße von der Alois-Hirt Straße zur Festhalle oder der Optimierung des Friedhofs. In den kommenden Monaten rückt Behla dank der Einweihung und Eröffnung von neuem Feuerwehrgerätehaus und Fahrzeug und des Beginns des Zeitalters der Kindertagesstätte ab 1. September erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.