Noch einmal werden auf der großen Baustelle der B 27-Umfahrung bei Behla alle Kräfte mobilisiert. Jetzt geht es um den Schlussakt des Jahrhundertprojektes bei dem Hüfinger Ortsteil. Um es endgültig abzuschließen, sind noch einige umfangreiche Arbeiten notwendig. Die sollen jetzt angegangen werden, ein Terminplan steht auch schon fest.

Wie geht es dort weiter?

„Unser konkreter Plan ist es, ab Montag, 29. April, mit den Arbeiten zu beginnen, spätestens am 7. Juni soll dann alles fertig sein“, erklärt Michael Waidele, Projektleiter für die B 27-Umfahrung. Der Termin im Juni ist dabei der spätmöglichste. „Ich gehe allerdings davon aus, dass wir früher fertig sind und etwa eine Woche vor dem Zeitplan zu einem Ende kommen“, sagt Waidele. Ein verregneter Mai könne dieses Vorhaben ein wenig blockieren, alles habe man beim Projekt bisher auch meistens Glück gehabt.

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Sperrung und Umleitung

Wenn die Arbeiten beginnen, dann wird auch wieder eine große Sperrung eingerichtet. Und die wird abermals den südlichen Bereich der B 27 bei Behla in Richtung Blumberg komplett abriegeln. Das bedeutet für den überregionalen Verkehr, dass die Umleitung erneut über Geisingen, die B 31 und die Landesstraße 185 bei Blumberg führen wird.

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Bei Geisingen wird der Verkehr dann abermals über eine Ampel geregelt. Allerdings mit den Verbesserungen aus der vergangenen Sperrung: „Während der Umleitung haben wir viele Erfahrungen gemacht, die dieses Mal direkt von Anfang an mit berücksichtigt werden“, so Waidele. Auch damals habe die Sperrung allerdings perfekt funktioniert. Man gehe davon aus, dass es auch Ende April wieder so laufe.

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Neuerungen

Etwas wird bei der neuerlichen Sperrung allerdings anders sein. Der nördliche Bereich, also von Hüfingen kommend, wird im Rahmen der Arbeiten lediglich eine Woche nicht passierbar sein. Wann genau, das kann Waidele noch nicht sagen. Das werde irgendwann in die Arbeiten eingetaktet. Das bedeutet jedoch, dass zwar ab dem Wasserturm gesperrt ist, vor und nach den entsprechenden Arbeiten die nördliche Zufahrt nach Behla allerdings passierbar bleibt, ebenso die Kreisstraße nach Hausen vor Wald und die Straße nach Sumpfohren. „Im nördlichen Bereich der Bundesstraße ist die Deckschicht noch etwas schlecht. Dort machen wir irgendwann zwischendrin eine Woche zu“, so Waidele. „Das passiert, wenn der Erdbau soweit ist.“

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Was getan werden muss

Die Hauptaufgabe wird für die Arbeiter allerdings im Süden liegen. Dort wird der Anschluss der neuen an die alte B 27 noch angepasst: „150 Meter Straße kommen da raus, die Querneigung wird dann umgebaut. früher gab es dort eine Linkskurve, heute geht es rechts lang“, erklärt der Projektleiter. Das bedinge eine Veränderung der Höhe von mehr als zwei Zentimetern, auf einen Abstand von zehn Metern gerechnet ergebe sich so ein Unterschied von bereits 25 Zentimetern.

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Die Straßenarbeiten an der B 27 reichen dieses Mal bis zur Kreuzung in Richtung Fürstenberg. Bis dorthin wird der Fahrbahnbelag erneuert.
Die Straßenarbeiten an der B 27 reichen dieses Mal bis zur Kreuzung in Richtung Fürstenberg. Bis dorthin wird der Fahrbahnbelag erneuert. | Bild: Simon, Guy

Die Sperrung wird bis zum Kreuzung nach Fürstenberg eingerichtet. Vom Anschluss alte an neue B 27 abgesehen, wird außerdem die Fahrbahndecke der rund 800 Meter bis zur Kreuzung erneuert. Ebenso die Entwässerung. „Daher dauert die Sperrung dieses Mal eben etwas länger“, sagt Waidele. Allerdings habe sich das beim letzten Mal auch gut eingependelt. „Die Zeit bis zum 7. Juni muss uns reichen“, erklärt der Projektleiter. Entsprechend laufen die Vorplanungen und die Eintaktungen der involvierten Firmen.

Aus Behla selbst habe Waidele seit Verkehrsanschluss der Umfahrung nur positive Rückmeldungen erhalten.