Vier schwer verletzte und sieben leicht verletzte Personen forderte am Ostersonntag, gegen 17.37 Uhr ein verhängnisvoller Fahrfehler. Eine Großfamilie war mit zwei Autos auf dem Nachhauseweg von einem Ausflug in den Schwarzwald. Der vorausfahrende 18-jährige Fahranfänger war am Steuer kurz eingeschlafen und kam mit seinem Opel Astra nach links. Er prallte dort zunächst gegen die Leitplanken und kollidierte dann zuerst mit einem entgegenkommenden Skoda und danach mit einem entgegenkommenden Klein-Lkw. Der Skoda wurde durch die Kollision auf die Gegenfahrbahn abgewiesen und prallte gegen das zweite Auto der Familie, einen VW Passat. Während der Verursacher in der Folge auf der Fahrbahn in Richtung Hüfingen zum Stehen kam, wurden der entgegenkommende Skoda und der VW Passat durch die Wucht der Kollision in den Straßengraben abgewiesen und kamen dort zum Stehen.

Der beteiligte Klein-Lastwagen kam in seiner Fahrtrichtung an den rechten Leitplanken zum Stehen. Der 18-jährige Verursacher und seine 53, 23 und 21 Jahre alten Familienangehörigen wurden leicht verletzt. Im Skoda wurde der 55-jährige Fahrer eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er und seine 53-jährige Frau wurden schwer verletzt. Der 53-jährige Fahrer des Klein-Lastwagens wurde durch die Kollision ebenfalls schwer verletzt. Im zweiten Auto der Familie wurde die 84-jährige Beifahrerin schwer und die 53-jährige Fahrerin sowie die 57 und 50 Jahre alten Mitfahrerinnen leicht verletzt. Dazu entstand noch ein Sachschaden von insgesamt etwa 22 000 Euro.

Aufgrund des Ausmaßes wurde durch das Deutsche Rote Kreuz Großalarm ausgelöst. Das DRK war mit zwei Rettungshubschraubern, acht Fahrzeugen, sechs Notärzten, 20 Rettungsassistenten und drei Mann vom Notfallnachsorgedienst zur Versorgung und Betreuung der Verletzen im Einsatz. Die Feuerwehr Hüfingen war mit fünf Fahrzeugen und 35 Mann eingesetzt.

Die B 31 war infolge des Unfalls bis gegen 21.50Uhr in beide Richtungen gesperrt.