Drei Tage war in Hinterzarten Sport und Vergnügen angesagt. Zwar stand das Sommerskispringen im Mittelpunkt der Veranstaltung, doch dieses hatte weitaus mehr zu bieten. So kamen insgesamt rund 10 000 Besucher, um das Spektakel zu erleben. Vor allem die Foto- und Autogrammjäger kamen voll auf ihre Kosten. Ob Athleten oder Funktionäre, jeder gab den Fans gerne Auskunft, so auch Ex-Skispringer Sven Hannawald. Der Ausnahmesportler der Vierschanzentourne fachsimmpelte nicht nur mit FIS-Renndirektor Walter Hofer, sondern auch mit dem Publikum. Der zweifache Sportler des Jahres wird die Olympischen Spiele in Südkorea bei Eurosport komentieren.

Hautnah war Hannawald auch beim Nachwuchsspringen mit dabei. „Gerne erinnere ich mich an meine Zeit, ich war sehr ehrgeizig und wollte immer der Erste sein", sagte er. Seine Erfahrungen im Leistungssport bringt Hannawald auch in Firmen ein, um für das betriebliche Gesundheitsmanagement zu werben. Sprunglegende Georg Thoma und der ehemalige Skispringer und Moderator Dieter Thoma waren ebenso vor Ort, wie der Präsident des badischen Sportbunds, Gundolf Fleischer. Auch sie gehörten zum begeisterten Publikum, das mit Trommelwirbel, Klatschen und dem berühmten „Ziiiieh“, den Springern über die Bakken half.

Für die Sicherheit sorgte ein ganzes Heer von Sicherheitsleuten. Auch der Rettungsdienst und Notärzte standen parat. Sie hatten glücklicherweise nur kleine Blessuren zu verarzten.

Die „Länder-Hütten“ hatten nicht nur eine große Auswahl, sondern sorgten mit ihren Nationalgerichten und beflaggten Hütten für Europaflair. Grillsteaks aus Deutschland, Schweizer Kaffeespezialitäten, polnische Soljanka, Flammkuchen aus Frankreich, Frühlingsrolle aus Japan oder Marillenschnaps aus Österreich gehörten hier dazu.

Abgerockt und gemeinsam gefeiert wurde bei der Elch-Party und der VIPs Partyband, die vor allem vom Cannstattern Wasen bekannt ist. Speziell für die Kinder gab es ein Kinderprogramm.