Auf gutem Weg befindet sich der Tourismus in Gütenbach. So hat die Zahl der Gäste und der Übernachtungen im vergangenen Jahr stark zugenommen.

Das geht aus einer Statistik hervor, die die Tourismus-Gemeinschaft „Zwei-Täler-Land“ zur Verfügung stellt. Demnach gab es in Gütenbach im Jahr 2017 genau 577 registrierte Gästeankünfte, was ein Plus zum Vorjahr von 31,4 Prozent bedeutet. Diese 577 Gäste übernachteten zusammengerechnet 2598-mal. Das ist ein Plus von 12,1 Prozent zu 2016. Im Durchschnittlich blieb ein Gast damit 4,5 Tage.

Zur Tourismusgemeinschaft „Zwei-Täler-Land“ gehören neben Gütenbach auch die Gemeinden Biederbach, Elzach, Gutach im Breisgau, Simonswald, Waldkirch und Winden im Elztal. Insgesamt verzeichnete das „Zwei-Täler-Land“ im vergangenen Jahr 100 582 Ankünfte (ein Plus von 2,4 Prozent“, bei den Übernachtungen gab es mit 36  213 einen Zuwachs von 1,8 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt für das gesamte „Zwei-Täler-Land“ 3,6 Tage. Die Entwicklung in Elzach und Simonswald war rückläufig, was mit einer geringeren Bettenkapazität begründet wird.

Bei der Analyse der Statistik muss allerdings die Größe der Gemeinde Gütenbach und der geringe Anteil an den Gästebetten berücksichtigt werden. So wirken sich relativ kleine Schwankungen prozentual viel stärker aus.

Mit 2598 Übernachtungen steht Gütenbach an siebter und damit letzter Stelle. Biederbach, die sechstplatzierte Gemeinde, hat mit 15 368 Übernachtungen das fast sechsfache Volumen. Spitzenreiter ist Simonswald mit über 114 000 Übernachtungen und etwas über 25 000 Übernachtungen.

Bei dieser Statistik handelt es sich um Zahlen, die anhand der Meldescheinerfassung der einzelnen Orte generiert werden und somit auch die Vermieter bis einschließlich neun Betten beinhalten.

Ungefähr 74 Prozent der Übernachtungen im „Zwei-Täler-Land“ wurden von Gästen aus dem Bundesgebiet gebucht. Ganz oben die Gäste aus Baden-Württemberg (41 Prozent), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (15 Prozent) und Rheinland-Pfalz (neun Prozent. Etwa ein Viertel aller Gäste kommt mittlerweile aus dem Ausland. Ganz vorne auf dem ausländischen Markt rangieren Urlauber aus der Schweiz mit 35 Prozent. Dahinter folgen die holländischen Gäste (17 Prozent), Frankreich (zwölf Prozent) und Belgien (acht Prozent).