Machen wir oder machen wir nicht? Diese Frage stellte Bürgermeisterin Lisa Wolber dem Gemeinderat zur Sanierung der Straße „Ob der Eck“ und dabei in erster Linie der Sanierung des Wendehammers. Wer auch immer diese Rasengittersteine im Wendehammer als sinnvoll erachtet habe, sei nun eines Besseren belehrt.

Kosten liegen über Budget

Im Haushaltsplan hatten die Ratsmitglieder 80 000 Euro eingestellt, da das Ingenieurbüro Breinlinger dies anhand einer Grobkostenermittlung angab. Nun hatte das Büro Ausschreibungsunterlagen sowie eine Kostenberechnung vorgelegt. Diese orientiert sich an den Preisen, die im vergangenen Jahr bei der Erschließung des Gewerbegebiets vorlagen. Die Kostenberechnung liegt nun bei 105 000 Euro, zusätzlich berechnet das Büro Ingenieurleistungen für Planung und Bauleitung in Höhe von 11 000 Euro. Allerdings seien die Kosten für die Gehwegsanierung dabei, die durch die aktuelle Breitbandverlegung über den Zweckverband Breitband abgerechnet würden.

"Müssen Kröte schlucken"

Im Wendehammer müssten die Rasengittersteine entfernt und gemeinsam mit der Straßenfläche asphaltiert werden. „Wir werden die Kröten wohl schlucken müssen“, war sich Hans-Helmut Fahle (Wir in Gütenbach) sicher. Sebastian Weiß (CDU/FW) stellte fest, dass sich die Situation nicht von allein verbessern werde. Jürgen Schonhardt (CDU/FW) wollte wissen, wo der Lichtmast hinkommen soll, die Ausleuchtung sei eigentlich nötig. Das werde man nach genauem Augenschein festlegen, so Bürgermeisterin Lisa Wolber. Ansonsten sah er es als sinnvoll an, die Reparatur anzugehen. Nur dann, wenn die Kosten nach Ausschreibung exorbitant hoch seien, sollte man zunächst einfach flicken und die Maßnahme später durchführen, wenn sich der Markt einigermaßen beruhige. Manuel Scherzinger zeigte sich hoffnungsfroh, dass man im neuen Kostenrahmen bleiben könne.