Gütenbach (cha). Eine große Tagesordnung bearbeitet der Gemeinderat in der ersten Sitzung, die Bürgermeisterin Lisa Wolber leitete. Sie erhielt viel Lob für die gute Vorbereitung und die ausführlichen Unterlagen. Dennoch folgte der Gemeinderat bei der Abstimmung über den Architekten für die Sanierung der Mehrzweckhalle nicht ihrem Vorschlag. Lisa Wolber plädierte für den günstigsten Bieter. Dagegen zeigte sich die Mehrheit des Gemeinderates bereit, rund 30  000 Euro mehr auszugeben für die Arbeitsgemeinschaft Rosenfelder-Haas aus St. Georgen. Die Honorarkosten belaufen sich auf knapp 229  000 Euro. Die Architekten haben eine Reihe ähnlicher Projekte schon bearbeitet.

Die Gemeinde müsse für die Halle einen neuen Bauantrag stellen, erläuterte Lisa Wolber weiter, weil die Planungen geändert wurden. Vor allem verzichtete man komplett auf die Dachaufstockung. Klarheit herrsche inzwischen über die Sanierung der Rippendecken, die rund 300  000 Euro kosten wird. Überarbeitet werden musste auch das Brandschutzkonzept. Insgesamt stehen für die Hallensanierung 2,5 Millionen Euro bereit. „Der Kostenrahmen wird reichen“, versicherte Wolber.

Keine Diskussionen gab es über die Vergabe der Außenanlagen um Schule und Halle. Zur Freude der Gemeinderäte war die heimische Firma Ensch mit 129  000 Euro die günstigste.