Zum Sommerfest hatte die Narrengesellschaft Gütenbach ihre Zelte in der Dorfmitte aufgeschlagen. Am Samstag boten die Narren ihren Gästen dort ein leckeres Mittagessen mit Steaks und anderen Genüssen. Später waren Kaffee und Kuchen gefragt. Pommes waren vor allem beim Nachwuchs sehr beliebt und den ganzen Tag über frisch zu haben.

Alle zwei Jahre lädt die Narrengesellschaft zum Sommerfest ein „irgendwo in Gütenbach“, erläuterte Vorsitzender Florian Kienzler. Dieses Mal war man auf dem Parkplatz der Firma Faller zu Gast und nutzte zusätzlich die Garagen des Hauses Mutschler. Der Dank des Vorsitzenden galt den beiden Gastgebern. Ebenso hatte die Narrengesellschaft einige Utensilien von anderen Vereinen ausgeborgt. „Die Gütenbacher helfen sich gegenseitig“, hob Florian Kienzler mit Dank hervor.

35 Helfer auch im Dirndl im Einsatz

Mit rund 35 Helfern war die Narrengesellschaft im Einsatz. Verkleiden war auch mitten im Sommer angesagt: Die zwei Kellner, kräftige junge Männer, servierten Bier und Pommes im Dirndl.

Im Dirndl und mit Perücke bedient Alexander Sprenger die Gäste.
Im Dirndl und mit Perücke bedient Alexander Sprenger die Gäste. | Bild: Christa Hajek

Für die Kinder waren Geschicklichkeitsspiele aufgebaut. In der Schminkecke im Zelt konnten sich die Jüngsten in Blumen oder Schmetterlinge verwandeln lassen. Ausfallen musste mangels ausreichender Anmeldungen das Vereinsspiel.

Schätzspiel per WhatsApp

Als Erfolg konnte die Narrengesellschaft eine moderne Form des traditionellen Schätzspiels verbuchen, die vor allem bei der jüngeren Generation gut ankam. Genau 3789 WhatsApps waren auf einem speziellen Handy eingegangen. Dieser Zahl am nächsten kam Dominik Riesle. Er gewann einen Tag im Europapark. Inge Sprenger lag auf Platz zwei und gewann einen Besuch im Badeparadies. Andrea Scherzinger als dritte Siegerin darf im „Bachhof“ essen gehen. Darüber hinaus gab es eine Reihe weiterer Gewinne, allesamt gespendet, wie Florian Kienzler erfreut berichtete. Das Sommerfest klang mit Partymusik und Barbetrieb aus.

Am Sonntag waren die Helfer nochmals gefragt, Hand anzulegen und alles abzuräumen, damit am Montag der Parkplatz wieder für die Faller-Mitarbeiter frei war.