Die Bauarbeiten an den Außenanlagen zwischen Festhalle und Schule in Gütenbach haben begonnen. Unklar ist noch, wie der neue Spielplatz aussehen soll. Die Bürger haben am 11. Juli die Möglichkeit, bei einem Infoabend ihre Wünsche darzulegen.

Rund 130 000 Euro investiert die Gemeinde auf dem Gelände. Der örtliche Baggerbetrieb Ensch wurde beauftragt, unter anderem das Gelände zu erhöhen.

Ziel ist es, die Halle barrierefrei zu erreichen, damit auch Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und Besitzer von Kinderwagen problemlos an den Veranstaltungen teilnehmen können. Von der Schulstraße bis zum Eingang der Schule wird der Weg asphaltiert. Das gesamte Projekt ist Teil der Gütenbacher Ortskernsanierung und wird durch Landesmittel bezuschusst.

Angelegt wird auch ein neuer Spielplatz. Er soll Ersatz sein für den alten Spielplatz hinter dem Soccerfeld, der dann stillgelegt werden wird. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, wird man die dortigen Spielgeräte voraussichtlich nicht mehr verwenden, da sie „in die Jahre“ gekommen seien.

Nun gilt es zu diskutieren, wie der neue Spielplatz ausgestattet sein soll. Dazu sollen auch die Einwohner ihre Meinung äußern. Bürgermeisterin Lisa Wolber lädt deshalb für Mittwoch, 11. Juli, 17 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion in den Bürgersaal des Rathauses ein. Die neue Bürgermeisterin wird den aktuellen Stand der Bauarbeiten vorstellen sowie die Überlegungen der Gemeinde dazu.

„Der neue Spielplatz mit seiner zentralen Lage zwischen Schule und Mehrzweckhalle soll nicht nur den Grundschul- und Kindergartenkindern zu Nutze kommen, sondern allen anderen Bürgern und wird sich sicher auch gut mit Veranstaltungen in der Festhalle ergänzen“, schreibt Wolber in ihrer Einladung.

Die Entscheidung wird letztlich der Gemeinderat haben. In der Sitzung will man aber Wünsche und Anforderungen der Einwohner für den Spielplatz kennen lernen. „Aus diesem Grund richtet sich die Einladung vorwiegend an Eltern von Klein-, Kindergarten- und Schulkindern“, so Wolber.